Zum Fussball-Kalender
                 
Vs
Bildschirmfoto 2026-09-12 um 22.55.15.png
3:23
Highlights im Video:Ellbogen ins Gesicht – Bürki muss mit Rot vom Platz
Worauf wettest du?
sporttip logo

Hoppers siegen beim Meister
Bürki-Rot, wenig Action – aber eine starke GC-Serie

GC bleibt gegen Thun zum dritten Mal in Serie ungeschlagen und überholt den Meister in der Tabelle. Ein Platzverweis gegen Marco Bürki kommt den Hoppers zugute.
1/11
GC feiert im Berner Oberland den zweiten Super-League-Sieg der Saison.
Foto: keystone-sda.ch

Die Schlüsselszene

Die völlig unnötige Rote Karte gegen Marco Bürki schmerzt den FC Thun enorm. In einem Kopfballduell mit Nikolas Muci setzt der Captain zu einem Ellenbogenschlag an und sieht dafür kurz vor der Pause die Rote Karte. Nach dem Seitenwechsel fällt die Unterzahl zwar nicht sonderlich auf, die Thuner sind gar besser, weil sie auf den Ausgleich drücken. Doch durch den Spieler weniger haben die Thuner besonders im Mittelfeld grosse Lücken und weite Wege zu gehen. Umso mehr schmerzt da der Platzverweis gegen Bürki.

Das Spiel

Thun startet besser, könnte – oder müsste – nach zwei grossen Chancen durch Brighton Labeau eigentlich schon führen, doch dann entgleitet dem Meister die Partie. Aus einem eigentlich ungefährlichen Abschluss entsteht ein Abstauber-Gegentor und dann erweist Captain Marco Bürki seinem Team mit einer unnötigen Roten Karte einen Bärendienst.

In einer qualitativ schwachen Partie ist Thun nach der Pause auch in Unterzahl spielbestimmend und hat die eine oder andere Chance auf den Ausgleich. So richtig gefährlich vor GC-Keeper Marvin Hübel, der in seinem dritten Super-League-Spiel zum zweiten Mal zu null spielt, wird es aber selten. Den Zürchern fällt mit einem Mann mehr wenig ein.

Das fällt resultattechnisch aber nicht ins Gewicht: Die Hoppers feiern ihren zweiten Liga-Sieg der Saison und sind nun seit drei Spielen ungeschlagen. Thun verliert zum zweiten Mal in Serie und fällt in der Tabelle hinter GC zurück.

Das Tor

23. Minute, Samuele Bengondo, 0:1. Manex Guibelalde schiesst aus der Distanz, Thun-Goalie Niklas Steffen kann nicht genügend zur Seite abwehren, Bengondo staubt ab.

Der Beste

Neuzugang Manex Guibelalde ist der Kreativkopf bei den Hoppers. Fast alle Angriffe laufen über ihn und er hält das Zentrum zusammen. Mit seinem Schuss vor dem 1:0 bereitet er quasi den Treffer vor.

Der Schlechteste


Marco Bürki. Sein Ellenbogenschlag gegen Nikolas Muci bringt ihm glatt Rot ein. Einmal mehr schwächt der Captain seine Farben mit einer völlig unnötigen Aktion. Die ersten Spiele in der Liga hat er bereits wegen einer Roten Karte aus der vergangenen Spielzeit verpasst – und in der Champions-League-Quali ist Bürki auch schon vom Platz geflogen.

Die Stimmen

VV2EDcL0u78Dq7_poster.jpg
2:18
«Lassen wir das mal sein»:Kommt jetzt der grosse Angriff, Amir Abrashi?

Das gab zu reden I

GC spielt zum ersten Mal in einem Sondertrikot. Das hellgelbe Leibchen mit den pastellblauen Elementen soll an das Auswärtstrikot der Double-Saison von 1989/90 erinnern. Einen Nachteil haben die Shirts auf jeden Fall: Gerade bei dem herrlichen Wetter im Berner Oberland erkennt man die Rückennummern und Namen fast gar nicht.

Das gab zu reden II

Nach einer Viertelstunde geht es an der Seitenlinie heiss zu und her. Auf dem Platz kommt es zu einem heftigen Zusammenprall. GC-Trainer Peter Zeidler und die Thuner Bank haben wohl unterschiedliche Ansichten. Es kommt zu einem heftigen Wortgefecht und die vierte Offizielle, Déborah Anex, muss eingreifen. Die Unparteiische kann die Streithähne trennen. Ein paar Minuten danach geben sich Privitelli und Zeidler dann versöhnlich die Hand.

Die Fans

Rund 400 Fans der Hoppers sind ins Berner Oberland gereist. Sie sorgen wie der Thuner Fanblock für Stimmung. So wirklich will der Funke aber nicht überspringen – was zu Teilen auch mit dem Gezeigten auf dem Platz zusammenhängt. Insgesamt sind 8295 Fans im Stadion.

Die Schiris

Profi-Schiedsrichter Anojen Kanagasingam leitet das Spiel unaufgeregt. Und das, obschon sowohl GC-Trainer Zeidler als auch Privitelli nicht immer zufrieden mit seinen Entscheidungen sind. Bei der Roten Karte gegen Bürki ist er sich seiner Sache sicher. Je länger die Partie geht, desto mehr entgleitet sie ihm aber.

So gehts weiter

Die beiden Teams stehen bereits unter der Woche in Nachholspielen wieder im Einsatz. GC trifft am Dienstag zu Hause auf Sion (19 Uhr). Thun empfängt am Mittwoch Servette (19 Uhr).

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Die letzten Spiele
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen