FC St. Gallen
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Köhler mit blauem Auge: «Das gehört zum Sport dazu»
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Nach Unentschieden gegen FCSG:Köhler mit blauem Auge: «Das gehört zum Sport dazu»
17:22 Uhr

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20:15 Uhr

90. Minute (+9)

Dieser eine Punkt bringt beiden Teams nicht wirklich etwas. Sie verbleiben (vorerst) auf dem zweiten und zweitletzten Tabellenrang.

20:03 Uhr
«
Viel Kampf, aber wenig Klasse. Das Remis ist leistungsgerecht und hätte keinen Sieger verdient. GC zeigt sich stark verbessert in der Defensive, macht aber aus den wenigen Konterchancen zu wenig. Bei St. Gallen ist der Kräfteverschleiss der letzten zwei Wochen spürbar. Das Team von Maassen bringt für einmal nicht die gewünschte PS auf den tiefen Rasen.
Blick-Reporter Christian Finkbeiner aus dem Kybunpark
»
20:02 Uhr

90. Minute (+9)

Für St. Gallen steht bereits die nächste Englische Woche bevor. Am Mittwoch geht es bereits weiter mit dem Nachholspiel der 20. Runde der Super League gegen Tabellenschlusslicht Winterthur. GC steht am Samstag im Derby gegen den FC Zürich wieder im Einsatz.

20:00 Uhr

90. Minute (+9)

Ansonsten gab es auch in der zweiten Halbzeit kaum Chancen zu sehen. Das Spiel war von starkem physischem Einsatz geprägt, was trotz der lockeren Linie von Schiedsrichter Gianforte neun Gelbe Karten zur Folge hatte. Bei beiden Teams, insbesondere aber den St. Gallern, schien nach zwei englischen Wochen schlicht die Luft draussen zu sein. Das Spiel endet für beide Teams verdient mit 0:0.

19:57 Uhr

90. Minute (+9)

Die Zürcher konnten sich zur zweiten Halbzeit nochmals etwas steigern und brachten das Heimteam bereits in der 49. Minute in eine brenzlige Situation. Nach einer Balleroberung von Stroscio im gegnerischen Strafraum, brachte er den Ball zur Mitte auf Lee, welcher mehrmals nachsetzte, den Ball aber nicht aufs Tor brachte. Richtig gefährlich wurde es dann erst wieder in der 82. Minute als Ati-Zigi beim Versuch eine Flanke abzufangen scheitert und Okoroji in Extremis vor Plange klären musste.

19:56 Uhr

90. Minute (+9)

Das war's. St. Gallen und GC trennen sich torlos.

19:55 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+9)

Spielende (0:0)

19:55 Uhr

90. Minute (+8)

Ati-Zigi fliegt und faustet eine Flanke weg. Das Tor ist damit offen und seine Vordermänner blocken den Nachschuss.

19:52 Uhr

90. Minute (+6)

Das Spiel wurde von extremer Physis geprägt. 130 Zweikämpfe wurden ausgetragen.

19:50 Uhr

90. Minute (+3)

Beide Teams beenden heute die zweite Englische Woche in Folge und die Beine sind wohl langsam müde. Dies ist klar ersichtlich, insbesondere bei den Espen.

Null Tore im Schneeregen
St. Gallen und GC holen einen Punkt, der keinem weiterhilft

St. Gallen und GC trennen sich 0:0-Unentschieden – ein Resultat, das keinem der Teams wirklich weiterhilft.
1/7
Chima Okoroji (M.) verteidigt auf St. Galler Seite stark.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Das Spiel

St. Gallen und GC trennen sich im St. Galler Dauer(schnee)regen mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden. Das Spiel bietet grossen Kampf statt spielerische Leckerbissen. 

«Ab jetzt hat jedes Spiel einen Finalcharakter», sagte GC-Coach Gerald Scheiblehner vor dem Spiel. Der vorsichtige Auftritt seines Teams hat dann in der Tat Final-Charakter. Die Hoppers, die zuletzt Tore am Laufmeter kassierten, sind darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Das gelingt. So wirklich viel bringt der Punkt dem Rekordmeister im Tabellenkeller am Ende aber nicht. Auch für die St. Galler ist ein Unentschieden selbstredend zu wenig. Es fragt sich: Ist der Meisterzug schon abgefahren? Zwölf Punkte in 14 Spielen müsste man auf Thun aufholen.

In einer über weite Strecken ereignisarmen ersten Halbzeit kommt einzig Alessandro Vogt zu aussichtsreichen Abschlüssen. Zunächst schiesst er den Ball nach einer Hereingabe von Christian Witzig von links in den Rückraum kläglich am Tor vorbei (29.), dann hat er Pech, dass sein abgelenkter Abschluss nur ans Lattenkreuz prallt (42.). GC findet offensiv nicht statt. Ein xG-Wert von 0,08 bringt die Zürcher Ungefährlichkeit zum Ausdruck. 

Nach der Pause fallen Schneeflocken, aber weiterhin keine Treffer. Dass sich die statistisch erwartbare Anzahl Tore (xG) im St. Galler Dauerschneeregen nach der Pause zunächst noch verringert, spricht Bände. Hängt aber auch damit zusammen, dass die beste Chance kaum ins Gewicht fällt, weil St. Gallens Chima Okoroji in extremis vor Luke Plange rettet, bevor dieser ins leere Tor einschieben kann. 

Erst in der vergleichsweise wilden siebenminütigen Nachspielzeit schrauben die Teams ihre xG-Werte noch etwas hoch. Total 0,47 vor der Pause gegenüber 0,58 nach der Pause – viel wurde im Kybunpark nicht geboten.

Die Stimme (gegenüber Blue)

«Haben uns vorher schon vom Meisterrennen verabschiedet»
0:49
Captain Görtler realistisch:«Haben uns vorher schon vom Meisterrennen verabschiedet»

Sven Köhler (GC), mit einem blauen Auge vom kampfbetonten Spiel gezeichnet: «Es ist erstmal ein gutes Gefühl. St. Gallen ist ein Top-Team in dieser Liga. Ich glaube, wir haben sehr gut dagegengehalten. In der ersten Halbzeit haben wir ein, zwei Chancen zugelassen, nach der Pause fast nichts mehr. Am Ende muss man sich fast noch ärgern, die vielen Umschaltsituationen nicht besser genutzt zu haben. Es war ein brutal intensives Kampfspiel. Das Spiel kann uns zusammenschweissen. Wenn wir mit der Intensität, Zusammenhalt und Leidenschaft spielen, können wir noch viele Punkte holen.»

Der Beste

Sven Köhler. Am Dienstag erlebte er ein Horrordebüt mit seinem Eigentor beim 3:4 in Luzern, nun zeigte der Ex-Braunschweiger seine Klasse als Abwehrchef. Hält den Laden hinten zusammen und trägt in der Schlussphase gleich auch die Captainbinde.

Der Schlechteste

Lee Young-jun. Der Südkoreaner hat gegen Jozo Stanic einen schweren Stand und gewinnt praktisch keinen Zweikampf. Die einzige Torchance kurz nach der Pause vergibt er kläglich.

Das gab zu reden

Im Stadion sitzt die Mannschaft des SC Kemmern, dem Jugendklub von St. Gallens Captain Lukas Görtler. Der Kreisligist aus Oberfranken, bei dem auch Görtlers Brüder spielen, bestritt am Freitag ein Testspiel gegen den FC Abtwil-Engelburg.

Die Schiris

Nico Gianforte fährt in diesem kampfbetonten und intensiven Spiel eine grosszügige Linie. In der 35. Minute hätte er Vandermersch nach einem taktischen Foul aber zwingend verwarnen müssen, dafür ist Gelbe Karte gegen Stroscio zu hart. Schafft es in der zweiten Halbzeit mit einigen umstrittenenen Entscheiden nicht, das Spiel zu beruhigen.

Die Fans

16’017 Fans kommen in den Kybunpark – trotz des miesen Wetters. Die Stimmung ist zwar gut, aber nicht berauschend, was aber in erster Linie dem Geschehen auf dem Feld geschuldet ist.

So gehts weiter

Auf die Grasshoppers wartet in einer Woche das Zürcher Derby gegen den FCZ (Samstag, 20.30 Uhr). Die St. Galler treffen schon früher am Abend auswärts auf Servette (18 Uhr). 

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
24
28
55
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
24
15
43
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
24
7
39
5
FC Sion
FC Sion
24
8
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
24
-2
29
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
24
-39
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
24
28
55
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
24
15
43
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
24
7
39
5
FC Sion
FC Sion
24
8
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
24
-2
29
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
24
-39
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Referee
Nico
Gianforte
Schweiz
Anstoss
Samstag
14. Februar 2026 um 18:00 Uhr
Stadion
St.Gallen, Schweiz
Kybunpark
Kapazität
19’456
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