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Highlights im Video:Blitzstart und Mikolajewski-Hattrick stürzen GC weiter in die Krise
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FCL-Startfurioso erledigt GC
Zwei Spiele, zehn Gegentore – nächste Ohrfeige für Zeidler

Nächste Klatsche für GC. Die Zürcher kommen gegen Luzern nie richtig ins Spiel und müssen sich am Ende 1:5 geschlagen geben. Damit kassieren die Hoppers zum zweiten Mal in Folge fünf Tore.
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GC geht gegen Luzern mit 1:5 unter.
Foto: keystone-sda.ch

Die Schlüsselszene

Man könnte jedes einzelne Tor des FCL für diese Rubrik herauspicken. Denn die Luzerner dominieren die Partie in sämtlichen Belangen. Zu keinem Zeitpunkt entsteht der Eindruck, dass die Hoppers hier einen oder gar mehrere Punkte mitnehmen könnten.

Das Spiel

GC kassiert nach dem 2:5 im Nachholspiel gegen Sion die nächste Pleite. In Luzern verschlafen die Hoppers den Start komplett, während die Luzerner von Anfang an bereit sind. So geht das Heimteam nach fünf Minuten in Führung, nur vier Minuten später wird Torschütze Owusu zum Vorlagengeber und legt den zweiten Treffer von Kabwit auf.

Nach neun Minuten steht es bereits 2:0 für den FCL. Damit ist GC aber noch gut bedient, denn Luzern hätte durchaus nochmals nachlegen können. Die überrumpelten Zürcher brauchen derweil eine Weile, bis sie ins Spiel finden, stellen die Luzerner Defensive aber nie wirklich vor grosse Probleme.

Luzern macht hingegen weiter Druck. Nach der Pause hat Kabwit aus der Drehung die Chance, zu erhöhen. GC-Goalie Hübel kann sein Team mit einer Glanzparade noch im Spiel halten, wenig später sorgt Mikolajewski mit einem Doppelpack aber für die Vorentscheidung. Bengondo kann noch verkürzen, die Hoppers agieren jedoch zu harmlos, um noch eine Aufholjagd starten zu können. Stattdessen wird es mit dem nächsten Luzerner Treffer noch bitterer. GC kassiert mit dem 1:5 die zweite hohe Klatsche in Folge. Für Coach Peter Zeidler dürfte es langsam ungemütlich werden.

Die Tore

5. Minute, Tyron Owusu, 1:0. Freimann setzt sich auf der linken Seite durch. Über Mikolajewski gelangt der Ball zu Di Giusto. Di Giusto legt den Ball von der linken Strafraumseite auf Owusu im Zentrum zurück. Dieser zieht von Höhe der Strafraumgrenze ab und lässt Hübel im GC-Tor keine Chance. Die GC-Spieler reklamieren ein Foulspiel von Freimann bei der Entstehung, der VAR greift aber zu Recht nicht ein.

9. Minute, Oscar Kabwit, 2:0. GC kann kurz vor der Mittellinie nur ungenügend klären. Der Ball kommt so zu Owusu, der auf Kabwit durchsteckt. Der Stürmer rennt auf den heraus eilenden Hübel los und versenkt den Ball eiskalt am GC-Goalie vorbei im Tor.

60. Minute, Daniel Mikolajewski, 3:0. Pllana lässt im eigenen Strafraum das Bein gegen Mikolajewski stehen. Cibelli zeigt sofort auf den Punkt. Der polnische Stürmer übernimmt die Verantwortung gleich selbst und lässt Hübel mit seinem eiskalten Schuss keine Abwehrchance.

73. Minute, Daniel Mikolajewski, 4:0. Joker Bongeli legt perfekt in die Mitte für Mikolajewski auf. Die Parma-Leihgabe muss aus kurzer Distanz nur noch einschieben.

76. Minute, Samuele Bengondo, 4:1. Lee bedient Bengondo, der den Ball aus der Distanz via Lattenunterkante ins Tor zimmert.

86. Minute, Daniel Mikolajewski, 5:1. Ferreira lanciert Mikaolajewski in der Strafraummitte. Der Pole bezwingt Hüberl ein drittes Mal und macht seinen Hattrick perfekt.

Die Stimmen

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2:07
Abrashi nach nächster Ohrfeige:«Müssen uns Gedanken machen, was wir heute geboten haben»

FCL-Captain Stefan Knezevic (gegenüber Blue): «Wenn man nur das Resultat anschaut, ist es fast perfekt. Das Gegentor schmerzt etwas, aber das haben sie sich verdient, weil sie doch die eine oder andere Chance hatten. Für mich war es zuletzt eine happige Zeit und ich war viel mit mir selbst beschäftigt. Ich bin froh, konnte ich heute wieder mal auf dem Platz stehen und dass der Abend so verlief.»

Der Beste

Daniel Mikolajewski. Dreierpack für den jungen polnischen Stürmer. Es ist sein Abend. Er steht immer am richtigen Ort und versenkt den Penalty eiskalt. Damit steht er nach 7 Spielen schon bei 7 Skorerpunkten. Sein Ziel sind 20. Er ist auf einem guten Weg.

Der Schlechteste

Giotto Morandi. Zu keiner Zeit findet er in die Partie. Muss nach 45 Minuten runter. Sein Ersatz Bengondo macht in zehn Sekunden mehr als Morandi in der gesamten ersten Halbzeit – holt einen Eckball heraus und erzielt den GC-Ehrentreffer.

Das gab zu reden

Vor einem Jahr stand GC nach 9 Partien mit 9 Punkten da. Dieses Jahr ist es nach der Pleite gegen Luzern ein Punkt weniger. Zudem hat man eine deutlich schlechtere Defensive. Waren es letztes Jahr noch 13 Gegentore nach 9 Partien, sind es dieses Jahr schon 24 – zehn davon in den letzten zwei Spielen. Ungemütlich für Peter Zeidler.

Die Schiris

Luca Cibelli (Schiedsrichter), Guillaume Maire (Assistent), Quentin Christe (Assistent), Johannes von Mandach (VAR). Problemloser Arbeitstag für das Schiri-Gespann. Alles korrekt. Auch der Penaltypfiff für Luzern.

Die Fans

Neben der Thermoplanarena steigt das Luzerner Oktoberfest. 13224 Fans entscheiden sich allerdings dafür, ihr Bier lieber beim Fussballspiel zu geniessen, statt das Münchner Volksfest in Kopie zu feiern.

So gehts weiter

Nun folgt die lange Nati-Pause. Für Luzern steht danach am Samstag, 10. Oktober (20.30 Uhr) das Auswärtsspiel in Lugano an. GC empfängt einen Tag später um 14 Uhr YB im Letzigrund.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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