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Highlights im Video:Diakité-Traumflanke von Lekoueiry eiskalt verwertet
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Zweite Niederlage in Folge
Leader Thun taucht nach langer Unterzahl in Lausanne

Thun verpasst es, in Lausanne den Vorsprung als Leader wieder auszubauen. Im Waadtland setzt es für die Berner Oberländer die vierte Saison-Niederlage ab.
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Thun verliert in Lausanne 1:2.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Das Spiel

Thun verliert in Lausanne 1:2. Für den Leader ist es nach dem 0:1 gegen Lugano die zweite Niederlage in Folge. Der Vorsprung auf Verfolger St. Gallen (0:0 in Basel) schmilzt somit auf drei Punkte.

Nach einer guten Startphase, in der Meichtry und Fehr nach zehn Minuten die ersten Ausrufezeichen der Partie setzen, mit ihren Abschlüssen jedoch an Goalie Letica scheitern, entgleitet den Berner Oberländern die Partie. Innerhalb von drei Minuten kommen die Waadtländer zum Doppelschlag. Mit der ersten Lausanne-Chance bringt Lekoueiry das Heimteam in Führung, Bair legt kurz darauf per Handspenalty nach.

Obwohl Lausanne danach einen Gang zurückschaltet, können sich die Thuner keine zwingenden Torchancen herausspielen. Wenn Lausanne hingegen in den gegnerischen Strafraum kommt, wird es gefährlich. So müssen sich die Thuner beim starken Steffen bedanken, dass Lausanne nicht höher führt.

Thun, das ab der 50. Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen Rastoder (siehe «Das gab zu reden») in Unterzahl agiert, meldet sich dank des Penalty-Treffers von Bertone plötzlich wieder zurück. Der Leader wirft in Folge in der Schlussphase alles nach vorne. Weil Reichmuth und Montolio aber den Ausgleich verpassen, muss das Team von Mauro Lustrinelli am Ende die vierte Niederlage der Saison hinnehmen.

Die Tore

13. Minute, Beyatt Lekoueiry, 1:0. Diakité flankt den Ball ins Zentrum zu Lekoueiry. Der Mauretanier kommt alleinstehend zum Kopfball und trifft am chancenlosen Thun-Goalie Steffen vorbei in die rechte untere Ecke.

16. Minute, Theo Bair (Penalty), 2:0. Im Strafraum wehrt Bamert einen Lausanner Abschluss mit der Hand ab. Schiri Drmic zeigt sofort auf den Punkt. Bair übernimmt die Verantwortung. Steffen ist zwar noch dran, kann das Tor jedoch nicht mehr verhindern.

67. Minute, Leonardo Bertone (Penalty), 2:1. An der Strafraumgrenze wird Heule von den Beinen geholt. Schiri Drmic entscheidet zunächst auf Freistoss, doch der VAR meldet sich: Penalty! Bertone verwandelt diesen souverän.

Die Stimmen

Lausanne-Coach Peter Zeidler: «Thun ist ein eingespieltes Team, das führte in der ersten Halbzeit zu Problemen. Wir haben dann glücklicherweise die zwei Tore gemacht. Aber der Gegner war stark, sie stehen nicht ohne Grund vorne. Als das 2:1 kam, wurden wir etwas nervös und mussten zittern. Am Schluss müssen wir uns bei unseren Abwehrspielern bedanken, die am Ende noch alles reingeworfen haben, sonst hätte es am Schluss Unentschieden stehen können.»

Thun-Goalie Niklas Steffen: «Dass ich viele Chancen verhindern konnte, ist nur ein kleiner Trost. Ich möchte der Mannschaft immer helfen. Am Ende zählen aber die drei Punkte und die gibt es heute nicht. Wir standen in der ersten Halbzeit schon teilweise zu weit offen und sie kamen daher mehrmals durch. Mit der Gelb-Roten Karte war danach klar, dass sie noch zu weiteren Chancen kommen. Wir schauen uns das an und arbeiten dann weiter.»

Der Beste

Lekoueiry ist an allen guten Aktionen aufseiten der Lausanner an diesem Sonntag beteiligt. Der kleine Mittelfeldspieler trifft per Kopf und leitet anschliessend den Konter ein, der zum Penalty zum 2:0 führt. Er überzeugt mit seiner Schnelligkeit und Technik.

Der Schlechteste

Im Spiel praktisch unsichtbar, macht Rastoder auf sich aufmerksam, als er sich nach der Pause mit Karlo Letica anlegt. Das reicht für eine zweite Gelbe Karte, womit er seine Teamkollegen zu zehnt zurücklässt.

Das gab zu reden

Was ist zwischen Letica und Rastoder kurz nach der Pause passiert? Der Lausanne-Keeper stösst den Thuner Stürmer, dieser wehrt sich und sieht seine zweite Gelbe Karte. Der Szene ging eine Unsportlichkeit voraus: Nach einem Foul musste Lausannes Roche gepflegt werden. Anstatt den Ball aus Fairness an die Lausanner zurück zu spielen, griff Rastoder an. Für Schiri-Experte Adrien Jacottet ist im Blue-Studio die Reaktion von Letica nachvollziehbar, nicht aber, dass Rastoder nicht einfach wegläuft, sondern zurückschubst. Denn: «Bei einer Rudelbildung ist die Weisung, dass je einer vom Team verwarnt wird, meistens diejenigen, die die Rudelbildung ausgelöst haben. Rastoder hat Letica zurückgeschubst und für ihn war es halt die zweite Gelbe – und demnach Gelb-Rot.»

Die Schiris

Drmic zeigt nach der 15. Minute auf den Elfmeterpunkt für Thun. Eine Entscheidung, die er nach VAR-Eingriff wieder korrigiert. Ebenso in der zweiten Halbzeit, als er statt eines Elfmeters einen Freistoss für Thun pfeift. Auch da greift der VAR ein. Es gibt schliesslich Penalty für Thun, durch den Bertone den Anschlusstreffer erzielt.

Die Fans

5833 Fans verfolgen das Spektakel im Stade de la Tuilière.

So gehts weiter

Lausanne empfängt in der Liga am nächsten Sonntag Lugano (16.30 Uhr). Zuvor bestreiten die Waadtländer unter der Woche am Mittwoch um 20.30 Uhr das Cup-Achtelfinal-Derby auswärts bei Challenge-Ligist Yverdon. Für den FC Thun, der bereits in der ersten Runde aus dem Cup ausgeschieden ist, steht am Samstag das Heimspiel gegen Luzern an (18 Uhr).

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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BSC Young Boys
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FC Sion
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FC Basel
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FC St. Gallen
FC St. Gallen
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FC Luzern
FC Luzern
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12
7
FC Zürich
FC Zürich
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-6
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Servette FC
Servette FC
9
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10
9
FC Thun
FC Thun
9
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10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
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8
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FC Vaduz
FC Vaduz
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-3
6
12
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