Meisterexpress rollt weiter
FCZ ist auch in St. Gallen in Party-Stimmung

Der FC Zürich gewinnt nach der Meisterentscheidung am vergangenen Wochenende auch gegen St. Gallen. Wobei die Espen eine starke Leistung zeigen und teilweise den letzten Funken Glück vermissen.
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Sebastian Wendel und Jonas Lang
1/12
Der FCZ ist auch in St. Gallen in Party-Stimmung.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Mit Spalier wird der FCZ im ausverkauften kybunpark empfangen. So harmonisch wie dieses Bild wirkt, geht es anschliessend auf dem Platz nicht weiter. Beide Teams schenken sich keinen Zentimeter. Schonen nach dem Meistertitel oder vor dem Cupfinal? Fehlanzeige!

Das Duell zwischen dem besten Rückrunden-Team und dem frischerkorenen Meister aus Zürich hält, was es verspricht. Wobei den St. Galler stellenweise der letzte Funken Glück fehlt. Zuerst wird Guillemenots Treffer wegen Offside aberkannt, nach Augenmass eine falsche Entscheidung. Dann berührt Boranijasevic den Ball im Rutschen mit der Hand. Zweimal beschwert sich Trainer Zeidler an der Linie, formt mit den Händen das VAR-Zeichen. Zweimal bleibt Schiedsrichter Fähndrichs Pfeife stumm. Das Eigentor von Maglica, welches auch das Spiel entscheidet, krönt das Ostschweizer Unglück an diesem Abend.

Gegen Schluss wirft St. Gallen alles nach vorne, den Zürchern sind die Party-Nächte der vergangenen Woche teilweise anzumerken. Trotzdem verteidigt der Meister kollektiv, beweist in St. Gallen einmal mehr Breitenreiter-Mentalität: Nach einer Führung wird nicht verloren.

Die Tore

0:1, 10. Minute, Karol Mets: Coric bringt einen Corner stark auf den Fünfer. 1,91-Verteidiger Mets steigt am Höchsten und köpfelt das Leder geschickt über die Linie.

1:1, 37. Minute, Jordi Quintillà: Eigentlich ist es ein unmöglicher Winkel beim Freistoss für Quintillà. Der Spanier ist aber unbeeindruckt, schiesst flach. FCZ-Stürmer Ceesay schlägt am Ball vorbei und lenkt leicht ab, so dass der Ball im Netz zappelt.

1:2, 43. Minute, Matej Maglica (Eigentor): Ceesay legt wunderbar mit dem Kopf auf Guerrero ab. Zigi pariert den Schuss stark, unglücklicherweise spickt das Leder aber an Maglicas Rücken und von dort ins Tor.

Der Beste

Zigi. Wahnsinn, die Parade des St. Gallen-Goalies gegen die Abschlüsse von Ceesay und Mets. Und auf ihn will FCSG-Trainer Zeidler im Cupfinal freiwillig verzichten? Mutig, mutig …

Der Schlechteste

Maglica. Verliert vor dem 1:2 erst den Überblick gegen Ceesay und Guerrero, dann prallt der Ball unglücklich von seiner Hüfte ins eigene Tor.

Das gab zu reden

In der 9. Minute trifft Guillemenot zum 1:0 für das Heimteam – doch das Tor zählt nicht. Offside solls gewesen sein. Die TV-Bilder lassen vermuten, dass der St. Galler nicht zu weit vorne stand. Pech für die Ostschweizer: Quasi im Gegenzug trifft der FCZ.

So gehts weiter

St. Gallen muss am Dienstag in Bern gegen YB (20.30 Uhr) ran. Am Sonntag spielen die Espen gegen Lugano im Cupfinal (15 Uhr). Der FCZ empfängt am Donnerstag Lausanne (20.30 Uhr) im Letzigrund.

St. Gallen - FC Zürich 1:2 (1:2)

Kybunpark. - 18861 Zuschauer. - SR Fähndrich

Tore: 10. Mets 0:1. 37. Quintilla 1:1. 43. Maglica (Eigentor) 1:2.

St. Gallen: Zigi; Cabral, Stergiou, Maglica, Schmidt; Quintilla, Lungoyi, Fazliji; Ruiz; Duah, Guillemenot

Zürich: Brecher; Kamberi, Mets, Aliti; Boranijasevic, Krasniqi, Seiler, Guerrero; Coric; Ceesay, Tosin

Einwechslungen:
St. Gallen: Toma (62. für Lungoyi). Von Moos (62. für Ruiz). Besio (62. für Duah). Jankewitz (75. für Guillemenot). Babic (87. für Fazliji).
FCZ: Wallner (46. für Boranijasevic). Gnonto (46. für Tosin). Hornschuh (58. für Krasniqi). Kryeziu (64. für Aliti). Gogia (81. für Coric).

Gelb: 35. Krasniqi. 36. Aliti. 64. Kryeziu. 77. Schmidt. 85. Stergiou (Foul).

Bemerkungen: St. Gallen ohne Görtler (krank), Jacovic (gesperrt), Stillhart, Stillhart, Schubert, Münst, Sutter, Witzig (verletzt). FCZ ohne Doumbia (gesperrt), Omeragic, Kramer (verletzt), Dzemaili, Leitner (ohne Aufgebot). 69. Lattenschuss Mets.

Kybunpark. - 18861 Zuschauer. - SR Fähndrich

Tore: 10. Mets 0:1. 37. Quintilla 1:1. 43. Maglica (Eigentor) 1:2.

St. Gallen: Zigi; Cabral, Stergiou, Maglica, Schmidt; Quintilla, Lungoyi, Fazliji; Ruiz; Duah, Guillemenot

Zürich: Brecher; Kamberi, Mets, Aliti; Boranijasevic, Krasniqi, Seiler, Guerrero; Coric; Ceesay, Tosin

Einwechslungen:
St. Gallen: Toma (62. für Lungoyi). Von Moos (62. für Ruiz). Besio (62. für Duah). Jankewitz (75. für Guillemenot). Babic (87. für Fazliji).
FCZ: Wallner (46. für Boranijasevic). Gnonto (46. für Tosin). Hornschuh (58. für Krasniqi). Kryeziu (64. für Aliti). Gogia (81. für Coric).

Gelb: 35. Krasniqi. 36. Aliti. 64. Kryeziu. 77. Schmidt. 85. Stergiou (Foul).

Bemerkungen: St. Gallen ohne Görtler (krank), Jacovic (gesperrt), Stillhart, Stillhart, Schubert, Münst, Sutter, Witzig (verletzt). FCZ ohne Doumbia (gesperrt), Omeragic, Kramer (verletzt), Dzemaili, Leitner (ohne Aufgebot). 69. Lattenschuss Mets.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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