Loretz wieder per Penalty bezwungen
FCB fügt Luzern erste Niederlage des Jahres zu

In einem umkämpften Spiel unterliegt der FC Luzern dem FC Basel 0:1. Fabian Frei bezwingt FCL-Keeper Loretz per Penalty. Für die Luzerner ist es die erste Niederlage 2023.
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Sebastian Wendel und Manuela Bigler
1/5
Jubel beim FC Basel: Die Basler gewinnen gegen Luzern 1:0.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Es ist eine umkämpfte Partie zwischen Luzern und Basel in der Swissporarena. Luzern ist in der Startphase die aktivere Mannschaft und kommt mehrmals gefährlich vor das Basler Tor, kann allerdings nicht profitieren. Torchancen sind auch beim FCB Mangelware. Wirbel gibts nach einer halben Stunde: Schiedsrichter Cibelli zeigt nach einem Foul von Luzern-Torhüter Loretz an Basels Zeqiri auf den Punkt. Routinier Frei tritt an und bezwingt Loretz souverän. Noch bitterer für den jungen Luzerner Torhüter: Der 19-Jährige kassiert damit in seinem fünften Super-League-Spiel seinen fünften Gegentreffer vom Punkt – er wurde bisher nur per Penalty bezwungen.

Der zweite Durchgang gestaltet sich ähnlich intensiv wie der erste. Basel gibt nach der Pause zuerst den Ton an, will das 2:0 erzielen. Luzern wird nach und nach gefährlicher und drückt auf den Ausgleich. Beide Teams können ihre Chancen jedoch nicht nutzen. Die Schlussviertelstunde bestreitet der FC Luzern noch mit einem Mann weniger auf dem Platz. Chader sieht innerhalb von fünf Minuten die zweite Gelbe Karte und wird vorzeitig unter die Dusche geschickt.

Basel kann die Führung trotz des Vorteils lange nicht ausbauen und scheitert mehrmals an Torhüter Loretz. In der Nachspielzeit bezwingt Novoa den Luzerner Schlussmann dann doch – das Tor wird jedoch wegen eines vorangegangenen Fouls des Stürmers aberkannt. Loretz bleibt aus dem Spiel heraus ohne Gegentreffer. Ein schwacher Trost.

Das Tor

29. Minute: Fabian Frei (P) 0:1 | Zeqiri wird losgeschickt und steht alleine vor Luzern-Torhüter Loretz, der sich nur noch mit einem Foul zu helfen weiss. Penalty für den FC Basel. Frei tritt an und verwandelt souverän.

Der Beste

Nach 54 Minuten muss FCB-Routinier Fabian Frei mit muskulären Problemen raus. Bis dahin führt er überragend Regie im Mittelfeld und trifft souverän vom Punkt zum letztlich siegsichernden 1:0.

Der Schlechteste

FCB-Flügel Liam Millar darf erstmals unter Heiko Vogel von Anfang an ran. Doch der Kanadier bringt kaum ein Bein vors andere.

Die Noten

Foto: RMS

Das gab zu reden

Schon vor dem Anpfiff geht es heiss zu und her in der Swissporarena: Die Heimfans fackeln ein minutenlanges Feuerwerk ab – umrahmt mit einer sehenswerten Choreografie. Kurz darauf brennt es auch im Gästeblock lichterloh. Schön fürs Auge, aber halt auch schmerzhaft für die Klubkassen. Denn obwohl Feuerwerk mittlerweile zum Standardrepertoire der Fankurven zu gehören scheint – verboten ist es immer noch.

So gehts weiter

Der FC Luzern spielt nächsten Sonntag (14.15 Uhr) auswärts gegen Servette. Für den FC Basel geht es bereits am Donnerstag (21 Uhr) weiter: Im Joggeli steht das Achtelfinal-Hinspiel der Conference League gegen Slovan Bratislava an. In der Super League treffen die Basler nächsten Sonntag um 16.30 Uhr zu Hause auf den FC St. Gallen.

FC Luzern – FC Basel 0:1 (0:1)

Swissporarena, 13 248 Fans SR: Cibelli (4)

Tore: 29. Frei (Foulpenalty) 0:1.

Aufstellungen:

Luzern: Loretz; Dorn, Simani, Beka, Frydek; Jashari, Beloko, Diambou, M. Meyer; Chader, Schürpf.

Basel: Hitz; Adams, Pelmard, Calafiori; Frei, Millar, Lopez, Males, Diouf; Zeqiri, Fink.

Einwechslungen:
Luzern: Abubakar (59. für Schürpf). Sorgic (59. für Diambou). Klidje (82. für Abubakar). Kimpioka (89. für M. Meyer).

Basel: Burger (55. für Frei). Ndoye (65. für Fink). Augustin (65. für Zeqiri). Kade (88. für Lopez). Novoa (88. für Millar).

Bemerkungen: Luzern ohne Burch, Kadak, Müller (verletzt), Alabi, Campo, L. Meyer, Rupp (n.i. Aufgebot). Basel ohne Lang (gesperrt), Comas (verletzt), Xhaka (krank).

Gelb: 28. Loretz, 45. Lopez (Foul). 51. Beka. 52. Pelmard. 67. Simani. 67. Diouf. 70. Heiko Vogel (Reklamieren). 72. Chader. 75. Burger. 85. Augustin. 96. Hitz.

Gelb-Rot: 77. Chader.

Swissporarena, 13 248 Fans SR: Cibelli (4)

Tore: 29. Frei (Foulpenalty) 0:1.

Aufstellungen:

Luzern: Loretz; Dorn, Simani, Beka, Frydek; Jashari, Beloko, Diambou, M. Meyer; Chader, Schürpf.

Basel: Hitz; Adams, Pelmard, Calafiori; Frei, Millar, Lopez, Males, Diouf; Zeqiri, Fink.

Einwechslungen:
Luzern: Abubakar (59. für Schürpf). Sorgic (59. für Diambou). Klidje (82. für Abubakar). Kimpioka (89. für M. Meyer).

Basel: Burger (55. für Frei). Ndoye (65. für Fink). Augustin (65. für Zeqiri). Kade (88. für Lopez). Novoa (88. für Millar).

Bemerkungen: Luzern ohne Burch, Kadak, Müller (verletzt), Alabi, Campo, L. Meyer, Rupp (n.i. Aufgebot). Basel ohne Lang (gesperrt), Comas (verletzt), Xhaka (krank).

Gelb: 28. Loretz, 45. Lopez (Foul). 51. Beka. 52. Pelmard. 67. Simani. 67. Diouf. 70. Heiko Vogel (Reklamieren). 72. Chader. 75. Burger. 85. Augustin. 96. Hitz.

Gelb-Rot: 77. Chader.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
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