Die Noten der 10. Runde
Zwei Basler Totalausfälle und sackstarke Sion-Joker

Der zehnte Spieltag der Super League ist vorüber. Wer hat geliefert? Und wer versagt? Hier gibts die Noten zu allen Spielen.
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GC-Mittelfeldspieler Amir Abrashi (l.) zeigt ein starkes Spiel – und sieht von der Bank aus, wie sein Team das 4:1 noch aus der Hand gibt.
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Fussball-Redaktion

GC – FC Sion 4:4

Bis zur 75. Minute war GC exzellent. Abwehr inklusive. Dann beginnen Loosli, Ribeiro und Co. zu schwimmen und verlieren ihre zuvor hohen Noten. Der Knackpunkt ist wohl die Auswechslung von Leader Amir Abrashi, der die irre Wende von der Bank aus sieht – immerhin mit einer 5 in Sack … Aber das wird auch kein Trost sein. Klar, jene, die in der ersten Halbzeit auf dem Platz stehen und rausmüssen, kommen schlecht weg. Für einmal ist auch Goalie Heinz Lindner nicht frei von Kritik. Er sieht bei zwei Toren sehr unvorteilhaft aus. Für die fünf Joker hingegen gibts viermal eine 5 und eine 4.

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YB – St. Gallen 2:1

YB-Youngster Fabian Rieder sieht für einmal ganz alt aus: Der 20-Jährige vertändelt vor dem 1:1 den Ball viel zu leichtfertig, da dient auch sein Alter nicht mehr als Schutzschild. Teamkollege Cedric Itten krallt sich die 5, weil er am Ursprung beider Tore steht. Beim FC St. Gallen glänzt Torschütze Chadrac Akolo.

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FC Lugano – FC Basel 1:0

Ex-Bayern-Junior Lukas Mai im Abwehrzentrum, Ousmane Doumbia im Mittelfeldzentrum und vor dem Ivorer der unermüdliche Uran Bislimi: Diese 3er-Achse führte den FC Lugano zum verdienten Sieg gegen den FCB. Bei Rot-Blau kam bei den Feldspielern nur Zeki Amdouni einigermassen auf Touren, der Rest blieb vor allem im Angriffsspiel total blass.

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Notenschlüssel

6 super
5 gut
4 genügend
3 schwach
2 sehr schwach
1 unbrauchbar




6 super
5 gut
4 genügend
3 schwach
2 sehr schwach
1 unbrauchbar




FC Zürich – FC Winterthur 0:0

Die 3 steht an der Tagesordnung. Sowohl der FC Zürich, als auch Winti brillieren im Kellerduell höchstens durch Nicht-Leistung. Lekaj erhält die fünf, weil er kurz vor Schluss eine potenzielle FCZ-Chance mit einer bravourösen Grätsche zunichte macht. Ansonsten ist das Gezeigte mau.

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Servette – Luzern 1:1

Mario Frick und der FC Luzern nehmen den Punkt in Genf «sehr gerne» mit. In einer hart geführten und von technischen Fehler geprägten Partie glänzt auf Seiten der Luzerner vor allem Marius Müller. Der Deutsche bewahrt sein Team in der 82. Minute mit einer tollen Parade gegen Servettes Pflücke vor dem Ausgleich. Auch Pius Dorn und Max Meyer überzeugen bei den Innerschweizern. Die beiden kombinieren sich toll zum Ausgleich und holen sich dementsprechend gute Noten ab. Auf Seiten von Servette trifft Dereck Kutesa bei seinem ersten Startelfeinsatz. Der Genfer zeigt eine ansprechende Leistung, auch wenn es ihm letztendlich ein wenig an Konstanz fehlte.

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Um eine faire Notenvergabe zu gewährleisten, werden nur Spiele bewertet, die von einem unserer Reporter live im Stadion verfolgt wurden.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
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