Das Spiel
Die FCL-Nerven liegen blank – 0:2-Rückstand nach sieben Minuten für die Luzerner! YB wütet in der Innerschweiz. Auf der Tribüne bricht Hektik aus. Mit bangem Blick werden die Handys konsultiert. Was macht die Barrage-Konkurrenz?
Der frühe Weckruf macht den Luzerner Beine. Die Innerschweizer drehen auf, agieren offensiver, erspielen sich Chancen. In der 23. Minute folgt der verdiente Lohn – Anschlusstreffer. Die Hoffnung ist zurück in der Swissporarena.
Von YB kommt nur wenig Gegenwehr. Luzern zündet den Turbo. Die Innerschweizer wollen diesen Sieg – und den Klassenerhalt. Doch vor dem Tor versagen immer wieder die Nerven. So bleibts beim 2:2.
Showdown am Sonntag
GC gewinnt gegen St. Gallen und ist wohl aufgrund des besseren Torverhältnisses praktisch gerettet. Am letzten Spieltag kommts damit zum Fernduell zwischen Sion und Luzern. Drei Zähler liegen die Innerschweizer hinter den Wallisern zurück, weisen aber die bessere Tordifferenz auf (+8). Sion trifft am Sonntag auf Servette und Luzern muss zum Meister aus Zürich.
Die Tore
3. Minute, Wilfrid Kanga, 0:1 – Nach einem Luzerner Einwurf in der gegnerischen Hälfte erobern die Berner den Ball. Schnell wird die Kugel in die Sturmspitze gespielt. Dort hebeln Mambimbi und Kanga die gesamte Heim-Defensive aus. Burch kommt nicht mehr hinterher und so bringt Kanga alleine vor Keeper Müller seine Farben in Front.
7. Minute, Edisilson Fernandes, 0:2 – Die Berner doppeln nach und wieder gibt die Luzerner Defensive eine schlechte Figur ab! Linksaussen kommt Garcia an den Ball und dieser zieht aus spitzem Winkel einfach mal ab. Müller im FCL-Tor kann nur nach vorne abwehren – vor die Füsse von Fernandes. Der Schuss des Winter-Neuzugangs wird noch entscheidend abgelenkt und so ist Müller machtlos, kann dem Ball nur hinterherschauen.
23. Minute, Dejan Sorgic, 1:2 – Der Ball landet beim offensivstarken Aussenverteidiger Dräger, der mit einem genialen Pass in die Gasse Sorgic optimal bedient. Der Luzerner Stossstürmer schiebt die Kugel locker am YB-Keeper vorbei.
69. Minute, Filip Ugrinic, 2:2 – Zuerst versucht sich Kvasina, dessen Abschluss wird von Zesiger geblockt, aber gleichzeitig auch zur idealen Vorlage für den lauernden Ugrinic, der sich nicht zweimal bitten lässt und freistehend das Spielgerät trocken zum 2:2 einnetzt!
Der Beste
Filip Ugrinic. Unermüdlicher FCL-Antreiber. Torschütze zum wichtigen 2:2.
Der Schlechteste
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 9 | 20 | 25 | |
2 | BSC Young Boys | 9 | 13 | 19 | |
3 | FC Sion | 9 | 9 | 19 | |
4 | FC Basel | 9 | 0 | 13 | |
5 | FC St. Gallen | 9 | -3 | 13 | |
6 | FC Luzern | 9 | -1 | 12 | |
7 | FC Zürich | 9 | -6 | 11 | |
8 | Servette FC | 9 | -2 | 10 | |
9 | FC Thun | 9 | -8 | 10 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 9 | -11 | 8 | |
11 | FC Vaduz | 9 | -3 | 6 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 9 | -8 | 6 |