Mega-Bock nach wenigen Minuten
Servette-Goalie Frick schenkt den Espen drei Punkte

Der FC St. Gallen reagiert auf den schwachen Auftritt gegen den FCZ und feiert gegen Servette den ersten Sieg im neuen Jahr. Insbesondere für Servette-Goalie Jérémy Frick ist es ein gebrauchter Abend.
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Cédric Heeb und Ugo Curty
1/10
St. Gallen jubelt erstmals im Jahr 2023, Servette muss weiter auf den ersten Dreier warten.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Abgesehen vom Mega-Patzer von Servette-Goalie Frick (8., siehe «Die Tore») ist in der ersten halben Stunde wenig los im St. Galler Kybunpark. Chancen? Gibts kaum. Wenn, dann sind eher die Hausherren am Drücker und dem Tor näher. Dann aber gehts ab.

Zuerst ein VAR-Penalty (Handspiel Stergiou) für die Genfer, Ex-Espe Kutesa scheitert an Zigi (33.). Gleiches Bild auf der anderen Seite sechs Minuten später. Guillemenot, der Genfer beim Heimteam, machts besser und erhöht vom Punkt. Kurz vor der Pause verkürzt Cognat, doch weil Kollege Bedia im Abseits steht und Zigi die Sicht nimmt, wird das Tor sofort annulliert.

Es ist das Spiel der Torhüter. Der eine schwächelt, der andere glänzt. Zigi hält ein ums andere Mal die Null fest, pariert die Kopfbälle von Vouilloz (59.) und Rodelin (66.) und behält die Nerven, als Bedia (68.) allein vor ihm auftaucht. Servette – ab der 64. Minute nur noch zu Zehnt – rennt dem Rückstand erfolglos hinterher, Espen-Neuzugang Geubbels macht gar noch das dritte Tor für die Gastgeber. St. Gallen gewinnt erstmals im neuen Jahr und gegen die Genfer in dieser Saison.

Die Tore

8. Minute | Lukas Görtler, 1:0: Mega-Bock von Servette-Goalie Frick. Von der rechten Angriffsseite spielt Dajaku den Ball in die Mitte. Frick kann den flachen, harmlosen Ball nicht festhalten. Espen-Captain Görtler rauscht heran und drückt den Ball über die Linie.

39. Minute | Jérémy Guillemenot, 2:0: Wieder steht Jérémy Frick im Zentrum des Geschehens. Der Genfer Schlussmann mäht Namensvetter Guillemenot im Strafraum um, die klare Konsequenz: Penalty. Der Gefoulte läuft selbst an und verwandelt souverän in die linke untere Ecke.

89. Minute | Willem Geubbels, 3:0: Der Neuzugang aus Monaco sticht in seinem zweiten Spiel. Chadrac Akolo bedient den Franzosen mittig vor dem Strafraum, welcher direkt abschliesst. Der Ball wird noch abgefälscht und schlägt unten links ein.

Der Beste

Jérémy Guillemenot und Lawrence Ati Zigi ragen aus dem starken St.-Gallen-Kollektiv heraus.

Der Schlechteste

Jérémy Frick. Der Torhüter war in dieser Saison schon oft der Retter von Servette. Dieses Mal zieht er ein sehr schwaches Spiel ein. Seine zwei Fehler führen zu den ersten zwei Toren von St. Gallen.

Die Noten

Foto: RMS

Das gab zu reden

Die Parade von Zigi – der während der ganzen Partie ausgezeichnet spielt – beim Elfmeter von Kutesa (33.) ist der Wendepunkt des Spiels. Servette verpasst den Ausgleich. Sechs Minuten später erhält Guillemenot auf der anderen Seite des Spielfelds ebenfalls einen Elfmeter, den er gekonnt verwertet.

So gehts weiter

Servette muss bereits am Mittwoch wieder ran, das Nachholspiel gegen Winterthur auf der Schützenwiese steht an (20.30 Uhr). Für die Espen geht es am nächsten Sonntag weiter, auswärts gehts gegen Tabellenführer YB (16.30 Uhr).

St. Gallen – Servette 3:0 (2:0)

Kybunbark. 14'806 Fans. SR: Wolfensberger.

Aufstellungen

St. Gallen: Zigi; Stillhart, Stergiou, Maglica, Kempter (80. Kräuchi); Vallci, Görtler, Witzig (69. Guidotti), Alves (80. Karlen); Guillemenot (70. Geubbels), Dajaku (57. Akolo).

Servette: Frick; Diallo (46. Magnin), Vouilloz, Severin, Clichy; Cespedes, Cognat (84. Valls), Pflücke (69. Antunes); Stevanovic, Bedia (69. Crivelli), Kutesa (46. Rodelin).

Gelb: 26. Cespedes. 32. Stergiou. 45.+2 Kutesa. 45.+3 Guillemenot. 60. Magnin. 76. Geubbels.

Rot: 34. Ramin (Teammanager FC St. Gallen). 64. Cespedes (zweite Gelbe Karte).

Bemerkungen: Zigi hält einen Elfmeter von Kutesa (33.). Tor von Servette (Cognat) wegen Abseits annulliert (45.). St. Gallen ohne Nuhu, Schubert, Von Moos, Latte Lath, Schneider, Schmidt (alle verletzt), Quintilla (gesperrt), Besio, Jacovic, Dumrath und Cavegn (alle nicht im Aufgebot). Servette ohne Fofana (verletzt), Bauer, Behrami, Camara, Deana, Diba Lélé, Ndema, Sawadogo und Souare (nicht im Aufgebot).

Kybunbark. 14'806 Fans. SR: Wolfensberger.

Aufstellungen

St. Gallen: Zigi; Stillhart, Stergiou, Maglica, Kempter (80. Kräuchi); Vallci, Görtler, Witzig (69. Guidotti), Alves (80. Karlen); Guillemenot (70. Geubbels), Dajaku (57. Akolo).

Servette: Frick; Diallo (46. Magnin), Vouilloz, Severin, Clichy; Cespedes, Cognat (84. Valls), Pflücke (69. Antunes); Stevanovic, Bedia (69. Crivelli), Kutesa (46. Rodelin).

Gelb: 26. Cespedes. 32. Stergiou. 45.+2 Kutesa. 45.+3 Guillemenot. 60. Magnin. 76. Geubbels.

Rot: 34. Ramin (Teammanager FC St. Gallen). 64. Cespedes (zweite Gelbe Karte).

Bemerkungen: Zigi hält einen Elfmeter von Kutesa (33.). Tor von Servette (Cognat) wegen Abseits annulliert (45.). St. Gallen ohne Nuhu, Schubert, Von Moos, Latte Lath, Schneider, Schmidt (alle verletzt), Quintilla (gesperrt), Besio, Jacovic, Dumrath und Cavegn (alle nicht im Aufgebot). Servette ohne Fofana (verletzt), Bauer, Behrami, Camara, Deana, Diba Lélé, Ndema, Sawadogo und Souare (nicht im Aufgebot).

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
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9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
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-11
8
11
FC Vaduz
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-3
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-8
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