Stammplatz beim FCB futsch
Nun bangt Fabian Frei um die WM

Gegen GC sitzt der Rekordspieler erneut auf der FCB-Bank. Trainer Alex Frei meldet zwar, dass alles besprochen und okay sei. Doch für Fabian Frei steht viel auf dem Spiel.
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FCB-Captain Fabian Frei war jahrelang unangefochten – nun hat er seinen Stammplatz im zentralen Mittelfeld verloren.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
Sebastian Wendel

Trainerlegende Louis van Gaal hat während seiner Zeit bei Bayern München einmal gesagt: «Thomas Müller spielt immer.» Den Satz kann man auch auf den FC Basel abbilden. Mehr noch: Denn egal ob der Trainer Fink, Vogel, Yakin, Sousa, Wicky, Koller, Sforza, Rahmen oder Abascal heisst – seit der Rückkehr aus St. Gallen im Sommer 2011 und jener aus Mainz Anfang 2018 spielt Fabian Frei immer, wenn er nicht verletzt oder gesperrt ist oder es im Cup gegen einen Regionallisten geht.

Seine Stammplatzgarantie hat Frei im Frühling dieses Jahres zum Rekordspieler von Rot-Blau gemacht. Kurz zuvor hat FCB-Boss David Degen den Vertrag mit dem Routinier bis 2024 verlängert. Doch nun ist mit Alex Frei ein Trainer da, der nicht mehr bedingungslos auf seinen Namensvetter und ehemaligen Teamkollegen setzt.

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Ohne Frei läufts besser als mit

Von den letzten vier Spielen begann Fabian Frei drei auf der Ersatzbank, jedes Mal ging der FCB als Sieger vom Platz, zuletzt gabs ein rauschendes 5:1 gegen GCB. Bei der einzigen Niederlage in Sion stand Frei in der Startelf. Doch nicht nur die Zahlen sprechen gegen Frei: Auch taktische Überlegungen und Zweifel an seiner Fitness dürften den Trainer zum Ende der Stammplatzgarantie für den Captain bewogen haben.

Nach dem GC-Spiel sagt Alex Frei: «Die Dinge sind mit Fabian besprochen, er kennt die Erwartungshaltung. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen.» Und darauf, wie sein Captain die Ersatzrolle aufnehme: «Ich habe mit Fabian ein gutes und ehrliches Verhältnis, so zumindest empfinde ich das. Er sagt mir, dass er als Captain zu 100 Prozent hinter meinen Entscheidungen stehe.»

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Wirklich alles in Minne? Wie sieht es wirklich im Spieler Fabian Frei aus? Bleibt es in den kommenden Wochen dabei, dass auf der Position vor der Abwehr Taulant Xhaka die Nummer 1 ist, schwinden Freis Chancen auf ein Aufgebot für die WM in Katar. Und das könnte beim Thurgauer dann zum Stimmungskiller werden.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
23
24
52
2
FC Lugano
FC Lugano
23
11
41
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
22
14
39
4
FC Basel
FC Basel
23
9
39
5
FC Sion
FC Sion
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
23
-2
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
23
2
29
8
Servette FC
Servette FC
23
-7
25
9
FC Zürich
FC Zürich
23
-12
25
10
FC Luzern
FC Luzern
23
-3
24
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
23
-11
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
22
-31
14
Meisterschaftsrunde
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