Wegen dieser Szene ist FCZ-Dzemaili auf 180
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Direkt vor dem Espen-Ausgleich:Wegen dieser Szene ist FCZ-Dzemaili auf 180

St. Gallen-Coach Peter Zeidler
«Dzemaili ist ein grosser Spieler, aber das hat er falsch gesehen»

Nach dem emotionalen Auftritt am TV-Mikrofon droht FCZ-Legende Blerim Dzemaili ein Verfahren von der Liga. Die beiden Trainer sind sich bei der Betrachtung der ominösen Szene nicht einig.
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Blerim Dzemaili ist ausser sich (v.l.): Nach dem 1:1 sagt er Schiri Sven Wolfensberger (v.r.) seine Meinung, auch ein paar Minuten danach im TV-Pauseninterview.
Foto: keystone-sda.ch
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

FCZ-Star Blerim Dzemaili (36) haut beim 2:2 gegen St. Gallen schon zur Pause mächtig auf die Pauke. «Der Schiri ist lächerlich», schimpft der Mittelfeldspieler beim Pausen-Interview ins TV-Mikrofon von Blue. Das Ärgernis: eine umstrittene Szene direkt vor dem Espen-Ausgleich

Verfahren eröffnet

Die Liga untersucht die Aussagen von FCZ-Star Blerim Dzemaili. Die SFL hat ein Verfahren eröffnet, «nachdem dieser sich am Sonntag in einem Fernsehinterview in der Halbzeitpause des Spiels gegen den FC St. Gallen über die Schiedsrichter geäussert hatte», heisst es.

Die Liga untersucht die Aussagen von FCZ-Star Blerim Dzemaili. Die SFL hat ein Verfahren eröffnet, «nachdem dieser sich am Sonntag in einem Fernsehinterview in der Halbzeitpause des Spiels gegen den FC St. Gallen über die Schiedsrichter geäussert hatte», heisst es.

Jetzt droht Dzemaili selbst Ärger für den Rundumschlag gegen Ref Sven Wolfensberger.

Henriksen: «Für mich sah es nach Foul aus»

Wie sehen die beiden Trainer den Vorfall, den Dzemaili so sehr auf die Palme bringt? FCZ-Trainer Bo Henriksen sagt nach dem Remis vor ausverkauftem Haus: «Der Schiri macht sein Bestes. Aber diese Entscheidung hat das ganze Spiel geändert.»

«Habe bisher nie was zu den Schiris gesagt, aber...»
2:18
Aliti und Görtler uneinig:«Habe bisher nie was zu den Schiris gesagt, aber...»

Der Däne ergänzt: «Für mich sah es nach Foul aus. Neun von zehn Schiedsrichtern pfeifen ab. Meine Spieler (auch Captain Brecher sah Gelb wegen Reklamierens, d. Red.) haben sich nicht einfach so aufgeregt.»

Aber Zürichs Coach sagt auch: «Nach der Pause sind wir schlecht reingekommen, deshalb gewinnen wir das Spiel nicht.»

Ob Dzemailis Vorwurf, dass sogar sämtliche Pfiffe zugunsten von St. Gallen ausgefallen seien, muss Espen-Coach Peter Zeidler schmunzeln: «Dzemaili ist ein grosser Spieler, aber das hat er falsch gesehen. Ich bin sicher, dass die Zürcher nach dem Videostudium zur gleichen Einsicht kommen.»

Und Dzemaili? Der schliesst sein TV-Interview mit den Worten, die einmal mehr auf seinen Rücktritt im Sommer hindeuten: «Zum Glück muss ich nicht mehr lange.»

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Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
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