Trotz Eintracht-Interesse
Spycher verlässt YB nicht Richtung Frankfurt

Bundesligist Eintracht Frankfurt sucht nach dem Rücktritt von Markus Krösche einen neuen Sportvorstand. Auf die Shortlist für die Krösche-Nachfolge setzt die Bild auch zwei Schweizer: Christoph Spycher und Pirmin Schwegler. Zumindest Spycher kann man von dieser Liste aber streichen.
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Gespräche mit Eintracht Frankfurt? Und wenn, sind sie ergebnislos geblieben. Chief Sports Christoph Spycher bleibt bei YB.
Foto: keystone-sda.ch
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Alain KunzReporter Fussball

Und monatlich grüsst das Murmeltier! Gerüchte um einen Abgang von Chief Sports Christoph Spycher (48) gab es bereits Mitte September. Am 14.9. schrieb Blick, dass sich laut YB-Präsident Marcel Brülhart primär aus nichtfussballerischen Gründen kein Abgang von Spycher ins Ausland abzeichne. Nur: Damals gab es erst Gerüchte um einen Weggang von Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche. Weil das Verhältnis zur Vereinsspitze nach Krösches Flirt mit der AC Mailand gestört sei. Und dieser das Heu mit Trainer Adi Hütter nicht auf der gleichen Bühne habe.

Fünf Kandidaten, zwei Schweizer

Doch nun ist Krösche weg. Am Sonntag hat er seinen Rücktritt eingereicht. Und am Montag kursieren die ersten Gerüchte, wonach er sich mit der AC Milan einig sei.

So. Die Bild hat da schon mal eine Liste mit fünf Kandidaten aufgesetzt. Unter ihnen neben Ex-Nationalspieler Fredi Bobic, der dieses Amt – auch mit Hütter als Coach – einst bereits innehatte, auch zwei Schweizer: Spycher und Pirmin Schwegler (39). Zwei ehemalige Captains der SGE. Und im Fall Spycher geht Sky sogar einen Schritt weiter und bezeichnet den Macher von sechs YB-Meistertiteln als Kronfavoriten. «Für Spycher ist es eine Frage des Timings», schreibt Transferexperte Florian Plettenberg. Spycher sei offen für Diskussionen über seinen nächsten Schritt, wenn alles zusammenpasse. Zumal er keine Ausstiegsklausel in seinem YB-Vertrag habe. Gespräche zwischen Spycher und der Eintracht würden laufen. «Der neue CEO Axel Hellmann will Krösches Nachfolger schnell präsentieren.»

Spycher müsste seine YB-Aktien verkaufen

Doch manchmal liegen auch Transfergurus falsch. Der Stand ist gemäss Blick-Informationen derselbe wie vor einem Monat. Spycher verlässt YB nicht. Zumal er gemäss Bild seinen Aktienanteil von nicht ganz zehn Prozent an der YB-Holding abgeben müsste, um bei der Eintracht arbeiten zu können.

Auch wenn ganz viel zusammenpassen würde, etwa YB-Lichtgestalt Hütter als aktueller Trainer. Die Realität ist aber nun mal kein Ergebnis des Zusammenzählens von hübschen Umständen und Gelegenheiten.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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