Darum gehts
- Dan Ndoye präsentiert WM-Trikot in Lausanne vor Spiel gegen GC
- Ibrahim Bah Mendes erzielt erstes Super-League-Tor und zeigt Salto-Jubel
- GC gleicht 1:0-Führung von Lausanne spät aus
Bereits vor Anpfiff der ersten Super-League-Partie der Spielzeit 26/27 wird es im Stade de la Tuilière in Lausanne ein erstes Mal so richtig laut. Das weil Nati-Star Dan Ndoye den Fans stolz sein Trikot von der WM in Kanada, Mexiko und den USA präsentiert.
Der ehemalige Lausanne-Junior schaffte es aus den Nachwuchsabteilungen auf die grosse Weltbühne und hat nun seiner Heimat einen Besuch abgestattet. Als Andenken kriegt der 25-Jährige noch ein Trikot der Lausanner überreicht.
Im Anschluss wird das Spiel gegen GC angepfiffen – und dieses bleibt lange Zeit einiges schuldig. Manch ein Fan hat sich wohl gewünscht, dass sich Ndoye die Fussballschuhe bindet und auf dem Platz für Spektakel sorgt.
Lausanne hat neues Flügel-Juwel
Wobei die Lausanner einen Spieler haben, der auf den Spuren des Nati-Stars wandelt: Ibrahim Bah Mendes. Der 20-Jährige schiesst in der 33. Minute in seinem erst zweiten Super-League-Einsatz sein erstes Tor – Salto-Jubel inklusive.
Gegen GC ist ihm ein Einstand nach Mass gelungen. Nicht nur wegen seines Tores, sondern auch weil ihm fast alles gelungen ist, die meisten erfolgreichen Dribblings hat und die Defensive der Hoppers ein ums andere Mal alt aussehen lassen hat. Nach dem Spiel wurde er als Spieler des Spiels von den Lausanne-Fans auserkoren.
Zufriedener Trainer
Nach einer Stunde ist dann aber Schluss für Mendes. Neo-Lausanne-Coach Luka Elsner nimmt ihn vom Platz und ersetzt ihn durch Konrad de la Fuente. Prompt haben die Waadtländer Mühe, in die Spitze zu kommen, was allerdings nicht nur an de la Fuente liegt, sondern weil auch seine Mitspieler sich zu sehr auf dem 1:0 ausruhen. GC wird besser und gleicht die Partie in der Schlussphase noch aus.
Nach dem Spiel sagt Elsner zur Leistung seines Flügels: «Er ist ein überragender Spieler. Zwar hatte er in der Challenge League nicht so viele Torbeteiligungen gesammelt, aber er hat gute Eigenschaften. Wir haben ihn enorm gefordert, aber er konnte den Unterschied machen.»
Es sei schade gewesen, dass er ausgewechselt werden musste, da so die Tiefe und die Balance verloren ging, so Elsner. «Aber er konnte nicht mehr weiterspielen. Er ist es nicht gewohnt, so viele Sprints zu machen. Ich bin sehr glücklich, weil ihn niemand auf diesem Niveau erwartet hätte.»
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 1 | 2 | 3 | |
2 | FC Basel | 1 | 1 | 3 | |
3 | Grasshopper Club Zürich | 1 | 0 | 1 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 1 | 0 | 1 | |
5 | FC Lugano | 0 | 0 | 0 | |
5 | FC Sion | 0 | 0 | 0 | |
5 | FC St. Gallen | 0 | 0 | 0 | |
5 | FC Vaduz | 0 | 0 | 0 | |
5 | FC Zürich | 0 | 0 | 0 | |
5 | BSC Young Boys | 0 | 0 | 0 | |
11 | Servette FC | 1 | -1 | 0 | |
12 | FC Luzern | 1 | -2 | 0 |

