«Haben uns vorher schon vom Meisterrennen verabschiedet»
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Captain Görtler realistisch:«Haben uns vorher schon vom Meisterrennen verabschiedet»

«So wirds schwierig»
St. Gallen droht, den Meisterexpress zu verpassen

Nach nur einem Sieg in der Liga seit der Winterpause droht St. Gallen, den Meisterexpress zu verpassen. Die weisse Fahne hissen wollen die Ostschweizer zwar noch nicht, aber spielen sie so wie gegen GC, sind sie kein Titelkandidat. Auch, weil die Breite fehlt.
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Lukas Görtler fehlte wie dem ganzen Team gegen GC etwas die Energie.
Foto: Freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • St. Gallen spielt 0:0 gegen GC im Kybunpark, enttäuschender Abend
  • Trainer Maassen lobt Leader Thun, fordert Fokus auf eigene Leistung
  • St. Gallen ohne Sieg in 4 von 5 Spielen seit Winterpause
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Lukas Görtler (31) hat sich den Abend im Kybunpark gegen GC etwas anders vorgestellt, schliesslich sind seine Familie aus Oberfranken und Kollegen seines Jugendklubs SC Kremmern zu Besuch in der Ostschweiz. Doch sowohl dem Captain als auch dem ganzen Team läuft es gegen den Tabellenvorletzten nicht nach Wunsch. Nur zwei gute Chancen erspielen sich die Ostschweizer, die Nullnummer ist die logische Folge, womit die St. Galler bereits zum vierten Mal im fünften Ligaspiel seit der Winterpause nicht als Sieger vom Platz gehen.

Okoroji verhindert GC-Treffer in extremis
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Highlights im Video:Okoroji verhindert GC-Treffer in extremis

Ist der Meisterzug damit für die Ostschweizer abgefahren? «Das ist zu wenig, um ganz vorn dabei zu sein», sagt Görtler nüchtern. Der Meistertitel stünde zwar nicht ganz oben auf der Agenda, weil sie realistisch seien. «Aber wir wollten Thun schon unter Druck setzen. Aber so wird es natürlich schwierig», so der Captain.

«Sensationell, wo wir stehen»

Trainer Enrico Maassen (41) will die weisse Fahne zwar noch nicht hissen, aber auch er weiss, dass man die Heimspiele gewinnen muss, will man am Ende ganz oben stehen. «Ich habe es schon an der Pressekonferenz vor dem Spiel gesagt: Thun kann sich eigentlich nur selbst schlagen.» Man dürfe dem Leader aber auch einmal ein Kompliment machen. «Sie sind sehr konsequent und sehr klar in ihrer Idee und bringen es Woche für Woche auf den Platz», so Maassen. «Wir müssen uns auf uns fokussieren. Da, wo wir stehen, ist sensationell.»

Gegen GC setzt der Espen-Coach trotz des fünften Spiels in 15 Tagen auf die gleiche Startelf wie knapp 72 Stunden zuvor gegen YB (2:1). «Wir wollten den Flow mitnehmen», so Maassen. Doch der Plan geht nicht auf, dem Heimteam ist anzumerken, dass die Batterien noch nicht wieder vollgeladen sind. Das Problem ist aber auch: Dem Kader fehlt es an Tiefe, auch wenn Maassen sagt: «Wir sind in der Breite gut aufgestellt, auch wenn nicht jede Position gleichwertig besetzt ist.»

Noch einmal eine englische Woche

Viele Alternativen hat der Deutsche nicht auf der Bank. Und zu allem Überfluss folgt nun noch eine dritte englische Woche in Serie. Am Mittwoch steht das Nachtragsspiel bei Schlusslicht Winterthur an, ehe drei Tage später die Reise nach Genf folgt. Deswegen ist für Görtler und Co. Regeneration angesagt. «Kältebecken», so Maassen, denn der FCSG-Trainer weiss: Sechs Punkte sind Pflicht, sonst ist der Meisterzug für die Ostschweizer in einer Woche wohl definitiv abgefahren.

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