Sion-Trainer Tholot mahnt
«In diesem Verein geht es sehr schnell auf- oder abwärts»

Der FC Sion legt den besten Saisonstart seit 2012/13 hin. Trotzdem warnt Trainer Didier Tholot vor einer zu grossen Euphorie. Jan Kronig freut sich derweil, dass Sion auf verschiedene Arten gewinnen kann.
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Bei Sion läuft es derzeit richtig gut.
Foto: Nico Ilic/freshfocus
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Bastien FellerSportjournalist

Die News der Woche

Sion legt den besten Saisonstart seit der Spielzeit 2012/13 hin. Damals kamen Sébastien Fournier und seine Mannschaft nach sieben Spieltagen auf 16 Punkte und belegten am Ende den sechsten Platz in der Super League. In diesem Jahr stehen nach der gleichen Anzahl an absolvierten Partien 15 Punkte zu Buche.

Die grosse Frage

Wird Sion in der Tabelle an den Young Boys vorbeiziehen? Mit einem Sieg im Nachholspiel am Dienstagabend im Letzigrund würden die Walliser den zweiten Tabellenplatz einnehmen – nur einen Punkt hinter Lugano, das am Mittwochabend auf St. Gallen trifft. Von Euphorie könne jedoch keine Rede sein, meint Didier Tholot: «In diesem Verein geht es sehr schnell auf- oder abwärts.»

Gesagt ist gesagt

«Was mir gefällt, ist, dass man nicht immer Ballbesitz haben muss», merkte Jan Kronig nach dem Sieg am Samstagabend in St. Gallen an. Sion hat zuletzt drei Siege eingefahren – und das auf drei unterschiedliche Arten: mit spielerischer Dominanz in Basel, durch Kampfgeist gegen Thun im Tourbillon und mittels Konterspiel gegen die St. Galler. Die Walliser Mannschaft ist gefährlicher denn je.

Die Blick-Prognose

Wie könnte man sich im Letzigrund etwas anderes als einen Erfolg der Sittener vorstellen? Ein anderer Ausgang erscheint angesichts der aktuellen Form der Mannschaft von Didier Tholot – die zuletzt drei Siege in Folge feierte – tatsächlich kaum denkbar. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Grasshoppers haben sich in den letzten drei Spielen gefangen (7 Punkte) und insbesondere gegen Zürich grosse mentale Stärke bewiesen. Es verspricht also eine interessante Partie zu werden. Blick tippt auf einen 2:0-Sieg der Walliser.

Mögliche Aufstellung

Racioppi; Lavanchy, Sow, Kronig, Cipriano; Kabacalman, Rrudhani, Baltazar; Chouaref, Boteli, Surdez

Wer fehlt?

Hajrizi (verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 7 Runden:

  1. Boteli 4,71
  2. Kabacalman 4,57
  3. Rrudhani 4,5
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Der Schiedsrichter

Schiedsrichter Fedayi San leitet das Spiel in Zürich. Sandro Schärer assistiert als VAR aus Volketswil.

Der Gegner

Bei GC sind viele neue Spieler gekommen. Mit Amir Abrashi ist der Leitwolf aber geblieben und befindet sich in hervorragender Form. Von Trainer Peter Zeidler wird der Einfluss des Captains hervorgehoben – hier gehts zum GC-Inside.

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4

Runde

Luzern – Lausanne 1:0
FCZ – Basel 1:2
YB – Vaduz 4:2
Di., GC – Sion 19.00 Uhr
Mi., Thun – Servette 19.00 Uhr
Mi., Lugano – St. Gallen 19.00 Uhr

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
7
13
19
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
12
16
3
FC Sion
FC Sion
7
6
15
4
FC Basel
FC Basel
8
2
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
7
-2
10
6
FC Zürich
FC Zürich
8
-6
10
7
FC Luzern
FC Luzern
8
-5
9
8
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
7
-4
8
9
Servette FC
Servette FC
7
-3
7
10
FC Thun
FC Thun
7
-7
7
11
FC Vaduz
FC Vaduz
8
-2
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
8
-4
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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