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Sion unterliegt St. Gallen:Pfiffe bei Behrami-Auswechslung

Sion-Star erst ausgepfiffen, jetzt geschont
Behrami wird aus dem Kader gestrichen

Nach fünf Siegen in Folge verliert Sion wieder einmal. Und Valon Behrami wird gnadenlos ausgepfiffen. Doch CC will seinem Star nicht den Prozess machen.
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Valon Behrami wird im Spiel gegen St. Gallen von den eigenen Fans ausgepfiffen.
Foto: Urs Lindt/freshfocus
Alain Kunz

Er hatte es vorausgesehen. In einem Tweet im Vorfeld des Spiels gegen St. Gallen schreibt Christian Constantin fast schon à la Donald Trump: «Demütig zu bleiben trotz den guten Resultaten in den letzten Spielen. Das habe ich meinen Spielern in Erinnerung gerufen. Treffpunkt Tourbillon für ein neues Spiel, das sich als schwierig ankündigt.»

Er schaut beim Abschlusstraining bei der Mannschaft vorbei. Überbringt ihnen die Botschaft. «Weil ich spürte, dass sie nach den fünf Siegen dachten, sie seien Weltmeister. Nur nützte meine Intervention nichts. Ich sah weder Demut, noch Bescheidenheit, noch Arbeitermentalität.»

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Sion unterliegt St. Gallen:Pfiffe bei Behrami-Auswechslung

Und so gibt’s dieses 1:2 – und CC geht am Morgen nach der Niederlage wieder beim Team vorbei. «Ich habe ihnen ins Gedächtnis gerufen, dass man verliert, wenn man nicht Fussball spielt und keine Einheit bildet. Und dass sich die Einstellung ändern muss.» Nahm er seinen wegen seiner schwachen Leistung von den eigenen Fans gnadenlos ausgepfiffenen Star Behrami separat ins Gebet? CC: «Nein. Die Fans haben eine gewisse Erwartungshaltung, wollen einen Behrami in Form sehen. Den haben sie nicht gesehen. Ich verstehe die Fans auf jeden Fall. Wenn die eigene Mannschaft zuhause verliert, haben sie alles Recht, sauer zu sein. Aber auf alle vierzehn, die gespielt haben, nicht auf einen Einzelnen.»

«Werden Valon noch brauchen»

Wie sieht CC die Behrami-Situation? Immerhin hatte Sion viermal ohne ihn gewonnen? Nun ist er zurück – und Sion verliert... «Ja. Aber man verliert nie wegen eines einzelnen Spielers. Ich mache ihm den Prozess nicht.» Dennoch wird Behrami aus dem Kader gestrichen für das Spitzenspiel vom Samstag in Bern gegen YB: CC: «Wir werden ihn wegen der Verletzungsgefahr auf Kunstrasen nicht auflaufen lassen. So wie schon in Thun und Neuenburg. Wie es danach weitergeht, sehen wir nach dem Spiel in Bern. Wir werden Valon aber auf jeden Fall noch brauchen.»

Und wie sieht er das Spiel gegen das punktgleiche YB, in welchem es darum geht, wer Basels erster Verfolger ist? Sion hat in der Meisterschaft in Bern seit 23 Jahren (!) nicht mehr gewonnen. Eine unfassbare Serie. CC: «Jede Serie geht zu Ende. Jede! Aber es wird kompliziert. Sehr kompliziert!»

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
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-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
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-3
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FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
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