Shootingstar hat es erwischt
Boteli fehlt – wer schliesst die Lücke im Sturm?

Winsley Boteli wird in Vaduz der grosse Abwesende sein, eine Lebensmittelvergiftung macht einen Einsatz unmöglich. Wer kommt im Sturmzentrum zum Handkuss? Hier kommt das Sion-Inside.
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Das Rückgrat des neuen, bodenständigen FC Sion: Akteure wie Chouaref, Lavanchy oder Berdayes (v.l.) standen schon beim Re-Start 2023 auf dem Feld.
Foto: Pascal Muller/freshfocus
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Tim GuilleminResponsable du pôle Sport

Die News der Woche

Gegen Luzern ist Winsley Boteli der Buhmann, weil er einen Penalty fahrlässig verschiesst, obwohl er gar nicht auf der Schützenliste stand. Ein Platz auf der Bank als Denkzettel wäre gegen Vaduz im Bereich des Möglichen gewesen. Doch es kommt anders. Der Nati-Stürmer fehlt beim Spiel im Ländle komplett – eine Lebensmittelvergiftung legt den 20-Jährigen flach.

Trotz der Formkrise (wartet seit drei Spielen auf ein Tor) wird Boteli von Murat Yakin für die anstehenden Nati-Spiele aufgeboten. Ein schöner Vertrauensbeweis.

Die grosse Frage

Wer ersetzt Boteli im Sion-Sturm? Immerhin ist der Angreifer trotz Tor-Flaute unter Tholot eigentlich gesetzt. Durch die Lebensmittelvergiftung muss der Trainer umdisponieren. Der naheliegende Ersatz ist Rilind Nivokazi, der vergangene Woche gegen Luzern für Boteli eingewechselt wurde und prompt den 1:1-Ausgleich erzielte. Wird er mit einem Startelf-Einsatz gegen den Aufsteiger belohnt?

Gesagt ist gesagt

«Vaduz ist eines der wenigen Teams in der Super League, das mit einer Raute spielt. Sie sind zu Hause enorm solide und haben neun ihrer zehn Punkte daheim geholt», analysiert Didier Tholot, der sich vor der langen Anreise am Freitag nach dem morgendlichen Training in Acht nimmt.

Linksverteidiger Nias Hefti freut sich derweil auf ein persönliches «Derby»: Der St. Galler kann vor Ort auf die Unterstützung eines grossen Teils seiner Familie zählen, die nicht jede Woche den weiten Weg nach Sion auf sich nimmt. «Vaduz liegt nicht weit von meinem Elternhaus entfernt», erklärt er. «Für meine Eltern und Freunde ist es viel einfacher, dort ein Spiel zu besuchen.» Nach Anlaufschwierigkeiten zu Saisonbeginn hat sich der Linksverteidiger im Fernduell mit Marquinhos Cipriano um den Stammplatz zuletzt wieder durchgesetzt.

Die Blick-Prognose

Vaduz ist vor heimischer Kulisse derart stark, dass Sion im Rheinpark – insbesondere mit Blick auf die aktuelle Verfassung – kaum in der Lage scheint, einen Sieg einzufahren. Ein Heimsieg der Liechtensteiner wirkt wahrscheinlich. Auch wenn der FC Sion auf dem Papier als Favorit in diese Begegnung geht.

Mögliche Aufstellung

Racioppi; Lavanchy, Hajrizi, Kronig, Hefti; Kabacalman, Baltazar; Chouaref, Berdayes, Rrudhani; Nivokazi.

Wer fehlt?

Winsley Boteli (krank), Lorenzo Villa (verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 12 Runden:

  1. Rrudhani 4,3
  2. Boteli 4,25
  3. Chouaref 4,2
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Der Schiedsrichter

Mirel Turkes leitet die Partie. VAR in Volketswil ist Fedayi San.

Der Gegner

Der Gegner

Die Liechtensteiner schöpfen ihre Kraft vor allem aus der Heimstärke: Neun ihrer zehn Ligapunkte holte Vaduz im Rheinpark, darunter ein klares 3:0 gegen Basel. Das verspricht eine knifflige Aufgabe. Hier gehts zum Vaduz-Inside.

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13.

Runde

  • Sa., Luzern – YB, 18.00 Uhr
  • Sa., Vaduz – Sion, 18.00 Uhr
  • Sa., GC – Lausanne, 20.30 Uhr
  • So., St. Gallen – Lugano, 14.00 Uhr
  • So., Servette – Zürich, 16.30 Uhr
  • So., Thun – Basel, 16.30 Uhr
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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