Verstärkung für ein heikles Derby
Hajrizi ist zurück – und wird dringend gebraucht

Nach fünf Monaten Verletzungspause soll der Innenverteidiger Kreshnik Hajrizi den Wallisern wieder Halt geben. Gegen Schlusslicht Lausanne droht ein Stolperstein. Und auch die Situation auf den Rängen könnte heikel werden. Hier kommt das Sion-Inside.
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Nach fünf Monaten Verletzungspause ist Kreshnik Hajrizi (r.) zurück. Er soll Sions Abwehr wieder stabilisieren.
Foto: Pascal Muller/freshfocus
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Tim GuilleminResponsable du pôle Sport

Die News der Woche

Kreshnik Hajrizi ist zurück! Nach fünf Monaten Verletzungspause stand der kosovarische Innenverteidiger, der dem FC Sion enorm gefehlt hat, am vergangenen Samstag im Cup in Cham in der Startelf. Nach einem harmlosen Schlag wurde er zur Pause ausgewechselt, gehört inzwischen aber wieder zum Kader. Am Sonntag dürfte er von Beginn an spielen – zu sehr fehlt der Sion-Abwehr ohne ihn die Stabilität. Eine weitere gute Nachricht für die Walliser: Auch Donat Rrudhani hat seine Verletzung überwunden und steht Didier Tholot zur Verfügung. Er könnte im Verlauf der Partie eingewechselt werden. Damit fehlt einzig Baltazar verletzt.

Die grosse Frage

Gibt es Ärger im Tourbillon? Für die Fans von Lausanne-Sport ist der Gästesektor gesperrt. Trotzdem planen sie, anzureisen. Nehmen sie anderswo im Stadion Platz, ganz in der Nähe ihres angestammten Sektors? Darauf läuft es derzeit hinaus. Doch sind die Behörden damit einverstanden? Es könnte zu Reibereien kommen.

Gesagt ist gesagt

«Ich bin nicht einverstanden mit jenen, die sagen, wir hätten in Cham kein gutes Spiel gemacht. Unter schwierigen Bedingungen haben wir einen Gegner gut kontrolliert, der zu Überraschungen fähig ist.» Didier Tholot fand die Kritik der Medien und mehrerer Sion-Fans nach dem Cupsieg zu hart. Der Trainer selbst ist zufrieden mit seiner Mannschaft, die sich im Eizmoos gegen ein Spitzenteam der Promotion League mit 2:0 durchgesetzt hat.

Die Blick-Prognose

Sion tut sich seit der Nati-Pause schwer, das ist unbestreitbar. Und das Spiel gegen Lausanne birgt echte Stolpergefahr. Die Waadtländer sind zwar Letzter, stehen aber kurz davor, eine stabile Mannschaft zu werden. Genau das ist Sion derzeit nicht mehr. Ein knapper Lausanner Sieg ist ein plausibles Szenario, das die Walliser unbedingt verhindern wollen. Gewinnen sie, könnten sie wieder eine positive Dynamik in Gang setzen.

Mögliche Aufstellung

Racioppi; Lavanchy, Hajrizi, Kronig, Hefti; Kabacalman, Sow; Chouaref, Chipperfield, Lukembila; Boteli.

Wer fehlt?

Baltazar (verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach zehn Runden:

  1. Boteli 4,4
  2. Rrudhani 4,3
  3. Baltazar 4,2
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Der Schiedsrichter

Johannes von Mandach leitet die Partie. Als VAR steht ihm Fedayi San zur Seite.

Der Gegner

Lausanne hat beim 7:0 im Cup gegen Winkeln seine Torflaute beendet. In der Liga bleibt die Offensive aber das grosse Problem: Kein Team erspielt sich weniger Grosschancen. Zuletzt gab es vier Niederlagen in Folge. Hier gehts zum Lausanne-Inside.

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11.

Runde

  • Sa., Servette – Vaduz, 18.00 Uhr
  • Sa., FCZ – Luzern, 18.00 Uhr
  • Sa., YB – St. Gallen, 20.30 Uhr
  • So., Thun – Lugano, 14.00 Uhr
  • So., Basel – GC, 16.30 Uhr
  • So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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