Sie harmonieren bestens
Sind Zuffi und Balotelli das neue Walliser Traumduo?

Luca Zuffi ist am Samstag gegen Luzern (2:0) zum ersten Mal in dieser Saison in der Startelf gestanden. Und er hat sofort gezeigt, wie gut er mit Mario Balotelli harmoniert.
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Luca Zuffi (rechts) spielt gegen Luzern am Samstagabend gross auf.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Ugo Curty

Luca Zuffi ist wieder da. Lange ist er beim FC Sion vom Radar verschwunden. In dieser Saison hat der Mittelfeldspieler bis am Samstag lediglich 55 Minuten auf dem Platz gestanden. In der Stammelf war er zum letzten Mal am 22. Mai.

«Luca ist trotz wenig Spielzeit immer sehr professionell geblieben. Er hat auch letzte Woche in Zürich gezeigt, wie wichtig er für uns ist», lobt ihn Trainer Paolo Tramezzani.

Bereits im Letzigrund entscheidend

Apropos letzte Woche. Zuffi wurde gegen GC in der 59. Minute eingewechselt. Da stand es 1:4 für die Hoppers. Eine Viertelstunde später traf er zum 2:4 und leitete damit eine verrückte Schlussphase ein. Denn nur neun Minuten später stand es 4:4.

Nun eine Woche später steht Zuffi in der Startaufstellung und ist erneut entscheidend. Er spielt zu Balotelli, der den Ball aus 25 Metern mit 102 km/h ins Netz schiesst. Die beiden Akteure verstehen sich gut. «Ich habe oft versucht, Mario zu suchen. Er findet ständig Räume zwischen den gegnerischen Linien. Das hat manchmal funktioniert, wie beim Torschuss.»

Zuffi profitiert vom neuen System

Dass er von Beginn weg ran durfte, hat Zuffi der Sperre von Numa Lavanchy und der Verletzung von Dimitri Cavaré zu verdanken. So sah sich Tramezzani zum Umstellen gezwungen. Der Italiener setzte auf ein 3-5-2.

«Das hat uns erlaubt, im Zentrum kompakter zu sein», analysiert Zuffi. «Mit Balotelli ist es natürlich schwierig, hoch zu pressen, und wir müssen mehr defensiv arbeiten. Aber wir bemühen uns gerne für ihn, weil er uns so viel bringen kann, wenn wir den Ball haben.»

Rückkehr in die Heimatstadt

Ob Sion auch künftig auf das 3-5-2 setzt? «Ja, vielleicht sehen wir den FC Sion noch einmal mit diesem System. So decken wir das Spielfeld besser ab», erklärt Tramezzani.

Am Dienstag reist der FC Sion nach Winterthur. Für Zuffi ist es eine Rückkehr in seine Heimatstadt. Steht er dann erneut in der Stammelf? «Ich merke, dass mir noch der Rhythmus fehlt. Aber ich habe mein Bestes gegeben.» Fakt ist, mit seinen Qualitäten kann Zuffi den Wallisern noch viel Freude bereiten.

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1
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28
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2
FC St. Gallen
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25
70
3
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FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
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38
23
63
5
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38
-3
56
6
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BSC Young Boys
38
11
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Mannschaft
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TD
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FC Luzern
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10
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8
53
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33
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-56
23
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