Der FCB eröffnet das neue Jahr mit einem kleinen Achtungserfolg. In Marbella kommen die Basler zu einem 4:3-Testspielsieg gegen Slavia Prag. Die Tschechen, die in der heimischen Liga souverän an der Tabellenspitze stehen, haben in dieser Saison erst drei Spiele verloren – alle drei in der Champions League, wo die Gegner Inter, Tottenham und Arsenal hiessen.
In der ersten Halbzeit hat das Team von Ludovic Magnin (46) allerdings grosse Mühe mit dem tschechischen Pressing. Nachdem Albian Ajeti den FCB in der Startphase nach einem Konter in Führung gebracht hat, dreht Slavia die Partie nach zwei groben Fehlern im Basler Aufbauspiel. «Die erste Halbzeit haben wir gut begonnen, aber nach dem Führungstreffer ein wenig den Faden verloren. Nach den letzten Trainingstagen hat man die Müdigkeit gesehen. Für ein erstes Testspiel war das aber trotzdem in Ordnung», fasst Magnin die ersten 45 Minuten zusammen.
Mehr als in Ordnung ist das, was sein Team in der zweiten Halbzeit zeigt. Neunmal wechselt Magnin zur Pause, nur die beiden Verteidiger Nicolas Vouilloz und Marvin Akahomen spielen 90 Minuten durch. Mit Captain Xherdan Shaqiri auf dem Platz läuft bei den Baslern deutlich mehr zusammen. Der Spielmacher sorgt nach einer Stunde mit einem sehenswerten Aussenrist-Schuss für den Ausgleich und bereitet später nach einem sehenswerten Doppelpass mit Dominik Schmid das 3:2 durch Kaio Eduardo vor. In der Schlussphase legt Ibrahim Salah per Penalty einen weiteren Treffer nach, bevor die Tschechen in der Nachspielzeit noch verkürzen können. «Wir sind sehr zufrieden. Das war ein sehr positiver erster Auftritt», so Magnin.
Nach dem Sieg gegen Slavia Prag steht für die Basler am Freitag das zweite und letzte Testspiel des Trainingslagers an. Gegen Elversberg (2. Bundesliga) sind je zweimal 60 Minuten Spielzeit geplant. Bis dahin hofft Magnin, wieder auf sämtliche Spieler zurückgreifen zu können. Nach den intensiven letzten Tagen verzichtet der FCB-Trainer gegen Slavia auf zahlreiche angeschlagene Profis, darunter Philip Otele, Keigo Tsunemoto, Flavius Daniliuc, Marin Soticek und Moritz Broschinski.
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