Die Genfer sind in einem sehr langweiligen Spiel die sattelfestere und auch etwas aktivere Mannschaft. Dass sie 1:0 in Führung gehen macht ebenso Sinn, wie dass es der wunderbare Junior Kadile ist, der den Assist zu Jérémy Guillemenots Abschiedstor im Servette-Dress gibt. Der Vertrag des Stürmers läuft aus und wird nicht verlängert.
Nachdem die Genfer in Überzahl agieren dürfen, stellen allerdings auch sie das Spiel praktisch ein. Heisst: Alle im Stadion müssen ab der 36. Minute ein unfassbar belangloses Fussballspiel anschauen. Einmal darf sich Jérémy Frick gegen Ilan Sauters Weitschuss beweisen. Was seine letzte Parade als Genfer Nummer 1 gewesen sein dürfte. Und in der 89. Minute erbarmt sich Kadile (wer sonst?) doch noch und schiesst ein Traumtor zum 2:0-Sieg der Genfer.
Hinweis: Jérémy Guillemenot bis 62., Thomas Lopes bis 62., Loun Srdanovic bis 68., Lamine Fomba bis 68., David Douline bis 76. – Mardochée Miguel ab 62., Lilian Njoh ab 62., Gaël Ondoua ab 68., Houboulang Mendes ab 68., Malek Ishuayed ab 76. (alle zu kurz für eine Bewertung).
Und so haben die FCZ-Spieler abgeschnitten
Zum 25. Mal gerät der FCZ in dieser Saison 0:1 in Rückstand. Eine unfassbare Statistik. Das Gegentor fängt er sich ein, weil Nelson Palacio mitten in der Abwehraktion einfach aus jener Zone spaziert, die er eben abgedeckt hat – und sich auf seine eigentliche Position begibt. Wodurch ein riesiges Loch entsteht, das die Genfer zum Führungstor nutzen. Wobei es Servette hilft, dass Ilan Sauter Gegenspieler Jérémy Guillemenot einfach vergisst.
Goalie Yanick Brecher darf so in seinem letzten Spiel als Profi nicht zu null spielen. Und grosse Paraden kann er auch nicht zeigen, weil die Genfer kaum einmal aufs Tor schiessen. Immerhin – beim 0:2 durch Junior Kadile ist Brecher schon durch Silas Huber ersetzt worden.
In der FCZ-Abwehr macht Selmin Hodza sein bislang bestes Spiel im ersten Team. Der grosse Rest der Mannschaft wartet geduldig, bis die Sommerferien anfangen. Wobei Ivan Cavaleiro vermutlich einen etwas früheren Flug gebucht hat. Anders ist sein ebenso sackgrobes wie unnötiges Foul an Loun Srdanovic nicht zu erklären, das ihm völlig zurecht nach 35 Minuten einen Platzverweis einbringt.
Hinweis: Juan José Perea bis 22. (zu kurz für eine Bewertung), Cheveyo Tsawa bis 73., Bledian Krasniqi bis 73. Philippe Kény bis 73., Yanick Brecher bis 87. – Umeh Emmanuel ab 22., Miguel Reichmuth ab 73. (zu kurz für eine Bewertung), Damienus Reverson ab 73. (zu kurz für eine Bewertung), Nevio Di Giusto ab 73. (zu kurz für eine Bewertung), Silas Huber ab 87. (zu kurz für eine Bewertung).
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 37 | 28 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 37 | 25 | 69 | |
3 | FC Lugano | 37 | 13 | 64 | |
4 | FC Sion | 37 | 23 | 62 | |
5 | FC Basel | 37 | 1 | 56 | |
6 | BSC Young Boys | 37 | 11 | 54 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 38 | 10 | 53 | |
2 | Servette FC | 38 | 8 | 53 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 38 | -14 | 42 | |
4 | FC Zürich | 38 | -23 | 38 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 38 | -26 | 33 | |
6 | FC Winterthur | 38 | -56 | 23 |

