Vom Wackelkandidaten zum Rückhalt
Geduld mit Servette-Goalie hat sich ausbezahlt

Edvinas Gertmonas gibt den Genfern zunehmend Sicherheit, vorne trifft Kingstone Mutandwa zuverlässig. Nun will Servette in St. Gallen zeigen, dass der missglückte Start endgültig abgehakt ist – hier kommt das Servette-Inside.
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Nach einem unsicheren Start findet Edvinas Gertmonas bei Servette immer besser in Form.
Foto: Pius Koller
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Tim GuilleminResponsable du pôle Sport

Die News der Woche

Servette hat seinen Goalie gefunden. Nach einem unsicheren Start und einem kapitalen Patzer im zweiten Spiel gegen den FCZ im Letzigrund ist Edvinas Gertmonas endlich in der Meisterschaft angekommen. Der 30-jährige Litauer erscheint immer weniger als Fehlgriff. «Ich bin bei ihm ganz ruhig geblieben. Ich kenne ihn seit seiner Zeit in Rennes, als er 18 war. Er hat Erfahrung und ist ein Ruhepol. Und er kann sich noch steigern», versichert Jocelyn Gourvennec. «Wir vertrauen ihm», ergänzt Verteidiger Houboulang Mendes.

Die grosse Frage

Trifft Kingstone Mutandwa erneut? Der Sambier hat in den letzten fünf Super-League-Spielen fünf Tore erzielt und ist auch darüber hinaus wertvoll für die Mannschaft. Er ist ein kompletter Stürmer: Er sucht die Tiefe, arbeitet fürs Team und ist vor dem Tor äusserst effizient. Nachdem er mit Ried Österreich erobert hat – mit 14 Toren in der vergangenen Saison –, ist sein Start in der Schweiz noch beeindruckender.

Gesagt ist gesagt

«Das wird am Samstag in St. Gallen ein sehr guter Test. Wir haben vier unserer letzten fünf Super-League-Spiele gewonnen, wissen aber, dass es dort schwierig wird. Die Partie gegen sie aus der ersten Runde ärgert uns noch immer. Damals kamen wir aus Lugano zurück und konnten uns nicht gut vorbereiten. Diesmal hatten wir aber eine gute Trainingswoche und sind gut in Schwung», sagt Servette-Trainer Jocelyn Gourvennec.

Die Blick-Prognose

Es ist Zeit für Servette, ein Zeichen zu setzen und sich endgültig als ernsthafter Kandidat für die vorderen Plätze zu präsentieren. Der Sieg gegen Vaduz war Pflicht. Nun müssen die Genfer dem Rest der Super League zeigen, dass sie um die Podestplätze kämpfen können und den holprigen Start hinter sich haben. Ein Sieg in St. Gallen wäre ein starkes Signal – und erscheint durchaus realistisch. Eines ist sicher: St. Gallen wird gut verteidigen müssen. Denn Servettes Angreifer kommen immer besser in Fahrt.

Mögliche Aufstellung

Gertmonas; Mendes, Rouiller, Burch, Mazikou; Douline, Naressi; Lambourde, Lopes, Karlsson; Mutandwa.

Wer fehlt?

David Datro Fofana, Ivan Izquierdo, Miroslav Stevanovic und Timothé Cognat (alle verletzt), Dylan Bronn, Lamine Fomba und Ablie Jallow (alle nicht im Aufgebot).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach elf Runden:

  1. Mutandwa 4,4
  2. Rouiller 4,3
  3. Simo 4,3
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Der Schiedsrichter

Mirel Turkes leitet die Partie. VAR ist Nico Gianforte.

Der Gegner

St. Gallen fehlte beim 0:2 gegen YB der Mut nach vorne. Hinten wurden zwei passive Momente bei Standards bestraft. Bereits 21 Gegentore in elf Ligaspielen zeigen: Die Espen sind verwundbar. Hier gehts zum St. Gallen-Inside.

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12.

Runde

  • Sa., GC – Vaduz, 18.00 Uhr
  • Sa., St. Gallen – Servette, 18.00 Uhr
  • Sa., Luzern – Sion, 20.30 Uhr
  • So., YB – FCZ, 14.00 Uhr
  • So., Lausanne – Thun, 16.30 Uhr
  • So., Lugano – Basel, 16.30 Uhr
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
5
Servette FC
Servette FC
11
2
16
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
11
-4
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
11
-1
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
11
-13
9
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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