«Es war eine Revanche für die letzten Spiele»
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Ex-FCB-Star Pavlovic:«Es war eine Revanche für die letzten Spiele»

Serbiens neuer Star Strahinja Pavlovic
Ex-FCB-Flop rächt sich an der Nati

Beim FC Basel ist Strahinja Pavlovic (23) vor zwei Jahren als Flop abgestempelt worden. Inzwischen hat sich der Serbe aber zu einem internationalen Top-Verteidiger entwickelt.
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Strahinja Pavlovic holt den Freistoss vor dem serbischen Führungstreffer heraus. Das Tor selbst sieht der Verteidiger dann aus nächster Nähe.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Strahinja Pavlovic brilliert beim 2:0-Sieg Serbiens gegen die Schweiz
  • Der Verteidiger absolvierte 2022 nur zehn Partien für Basel und überzeugte nie
  • Seit vergangenem Sommer spielt er für AC Milan
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Die Frage nach dem besten Mann auf dem Platz lässt sich nach dem serbischen 2:0-Sieg gegen die Schweiz schnell beantworten: Strahinja Pavlovic (23). Erst provoziert der Milan-Profi mit einem Vorstoss über die linke Seite eine Gelbe Karte gegen Elvedi, dann holt er den Freistoss heraus, der zum 1:0 führt. Und das alles als Innenverteidiger. «Er spielt klug, bereitet vor, hat Ideen, opfert sich auf. Und er macht keine Ausflüge mehr in den Raum, wo er den Ball verliert», schwärmt sein Trainer Dragan Stojkovic (59).

Doch nicht nur mit seinen Offensivaktionen weiss Pavlovic zu überzeugen. In der Defensive liefert der 1,94-Meter-Turm eine fehlerfreie Partie ab und hat so einen Löwenanteil am ersten Sieg gegen die Schweiz überhaupt. In den beiden bisherigen Duellen an der WM 2018 in Russland und der WM 2022 mussten die Serben jeweils als Verlierer vom Platz.

«Das waren zwei sehr schmerzhafte Niederlagen», sagt Pavlovic nach dem Sieg zu Blick. Die Erinnerungen daran habe die Partie gegen ein «Schweizer Team mit fantastischen Spielern» noch einmal schwieriger gemacht. «Aber wir haben heute mit viel Mut und Leidenschaft gespielt», so der Verteidiger.

Beim FCB ein Flop

Auch für Pavlovic persönlich ist der Sieg gegen die Schweiz eine grosse Genugtuung. Ausgerechnet in der Super League erlebte der inzwischen 41-fache Nationalspieler die schwierigste Zeit seiner noch jungen Karriere. Im Februar 2022 wechselt der damalige Monaco-Profi als Last-Minute-Leihgabe nach Basel. Der FCB kann gar eine Kaufoption für den ehemaligen Partizan-Junior aushandeln, dessen Marktwert damals auf acht Millionen Franken geschätzt wurde.

Doch aus dem vermeintlichen Transfer-Coup entwickelt sich ein Transfer-Flop. «Es war kompliziert», sagt Pavlovic heute über seine Zeit in Basel. Kaum ist der Serbe damals beim FCB angekommen, muss Trainer Patrick Rahmen (55) für Nachfolger Guillermo Abascal (35) Platz machen. Insgesamt absolviert Pavlovic nur zehn Partien für die Bebbi, überzeugt nie wirklich. Nur logisch, verzichtet der FCB am Saisonende darauf, die Kaufoption im mittleren siebenstelligen Bereich zu ziehen.

Seit Sommer bei Milan unter Vertrag

Beim österreichischen Serienmeister Salzburg sah man hingegen weiter das grosse Potenzial des serbischen Talents. Darum blättert der Red-Bull-Klub im Sommer 2022 für Pavlovic sieben Millionen hin. Rückblicken alles andere als ein schlechter Deal. Denn in seinen zwei Jahren in der Mozartstadt spielt sich der Verteidiger auf den Zettel zahlreiche internationaler Top-Klubs. In Sommer schlägt schliesslich die AC Milan zu.

Laut dem Portal Transfermarkt hat Pavlovic seinen Marktwert inzwischen auf 25 Millionen Franken gesteigert. Nach dem überragenden Auftritt gegen die Schweiz ist diese Tendenz weiter steigend.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
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