Seine Dächlikappe war Kult
Deshalb sieht Lugano-Coach Croci-Torti plötzlich anders aus

Mattia Croci-Torti ist mit seiner Dächlikappe längst Kult geworden. Doch seit drei Partien trägt er sie nicht mehr. Aus Aberglauben.
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Mattia Croci-Torti kommt seit der Nati-Pause im neuen Look daher.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Lugano ist in der Super League nach fast zwei sieglosen Monaten zurück in der Erfolgsspur. Das mit einem Mattia Croci-Torti (41), der seit der Nati-Pause kaum wiederzuerkennen ist. Denn statt seiner geliebten Dächlikappe, die Kultstatus hat, trägt er neu eine Brille.

«Nachts sehe ich nichts mehr. Ich sagte mir vor der Nati-Pause, dass es vielleicht daran liegt, dass wir keine Punkte mehr einfahren. Deshalb habe ich es bevorzugt, mein Sehvermögen zu verbessern», begründet Croci-Torti scherzend sein Umstyling.

Umstyling wegen Aberglauben

Siehe da: Gegen Yverdon (5:0) folgte der Befreiungsschlag. Als er im norwegischen Bodö bei gefühlt –14 Grad eine Wintermütze anzog, setzte es prompt wieder eine Pleite ab. Die logische Schlussfolgerung war deshalb, dass er gegen Luzern erneut mit Brille, dafür ohne Dächlikappe auftritt. «Ich konnte mich doch nicht gegen den Aberglauben wehren», erklärt Croci-Torti. Er sollte recht behalten. Lugano gewinnt das Duell der beiden FCL.

Nun wartet am Mittwoch das Nachholspiel gegen den FC Basel auf Lugano. Croci-Torti wird erneut in seinem neuen Style an der Seitenlinie stehen. Das hat er am Sonntag bereits angekündigt. Folgt damit auch der dritte Ligasieg in Folge? 

Kappe gefällt ihm besser

Auch wenn das Umstyling bisher den erhofften Erfolg bringt, wirklich wohl scheint sich Croci-Torti ohne Dächlikappe nicht zu fühlen. «Mit sehe ich immer besser aus», findet er. Seit er 13 sei, trage er schliesslich die Kopfbedeckung, sagte er einmal in einem Blick-Interview. Wie stark seine Gewohnheit ist, zeigt sich, als er am Sonntag aus dem Medienraum läuft und umgehend die Kapuze hochzieht.

Die Dächlikappe vermisst Croci-Torti zudem wegen der Kälte. «Meine Ohren waren eiskalt – und dort, wo ich keine Haare habe, hat mir die Mütze gefehlt», erzählt er nach dem Luzern-Spiel. Kalt wird es in Lugano auch am Mittwoch. Vier Grad sind angesagt. Gewinnt Lugano, dürfte ihm die winterliche Kälte herzlich egal sein.

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1
FC Thun
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34
37
74
2
FC St. Gallen
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34
25
63
3
FC Lugano
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34
13
60
4
FC Sion
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34
18
55
5
FC Basel
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34
4
53
6
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34
4
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Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
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TD
PT
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FC Luzern
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34
4
43
2
Servette FC
Servette FC
34
2
43
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