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Highlights im Video:Cimignani erwischt Omlin in der Goalie-Ecke

Negativrekord im Jahr 2026
Sechste Liga-Pleite für den FCB – doch es gibt Lichtblicke

Der FC Basel steht erneut ohne Punkte da: 1:2 in Lugano. Trainer Slavisa Jokanovic sieht Fortschritte – doch die Lage bleibt heikel.
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Jonas Omlin und der FCB verlieren auch in Lugano.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus

Darum gehts

  • Basel verliert in Lugano 1:2, die 5. Pleite in 7 Spielen
  • Zwei Konter führen zu Auswärts-Gegentore 33 und 34 dieses Jahres
  • Jokanovic sieht Fortschritte, vermisst aber Killerinstinkt
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Lucas WerderReporter Fussball

Nach der fünften Pleite aus den letzten sieben Super-League-Spielen müssten sich die Spieler des FC Basel das Verlieren langsam gewohnt sein. Trotzdem wirkt es nach dem 1:2 gegen Lugano, als würde die Enttäuschung bei Flavius Daniliuc noch einmal grösser ausfallen als nach den zuletzt so schwachen Auftritten.

Das liegt aber nicht daran, dass die Partie im Tessin einem neuen Basler Tiefpunkt gleichkommt. Sondern viel eher daran, dass der FCB gegen den Tabellenführer die beste Leistung der letzten Wochen abliefert, am Ende aber trotzdem wieder ohne Punkte dasteht. Daniliuc versucht, die positiven Dinge herauszustreichen. «Man sieht die kleinen Schritte nach oben. Wir treten immer mehr als Mannschaft auf», findet der Verteidiger.

Gegen einen abgezockten FC Lugano reicht das aber nicht aus. Weil das hohe Basler Pressing gerade in der Startphase nicht richtig funktioniert und die Gastgeber die dadurch entstehenden Löcher eiskalt zu nutzen wissen. Zweimal läuft der FCB nach einem langen Ball in einen Konter, zweimal schlägt es hinter Jonas Omlin ein.

VA Stimmen Lugano – Basel
1:40
FCB-Goalie Omlin selbstkritisch:«Wenn man dran ist, muss man den Ball halten»

Der Basler Schlussmann sieht vor allem beim zweiten Gegentor durch Cimignani nicht gut aus. «Wenn du dran bist, solltest du den Ball auch halten», zeigt sich Omlin selbstkritisch. Für den FCB sind es die Auswärts-Gegentore 33 und 34 in diesem Kalenderjahr, kein anderes Super-League-Team kommt auf einen derart hohen Wert.

Im Tabellenkeller kann es richtig ungemütlich werden

«Wir wussten, wie sie uns angreifen wollen. Trotzdem haben sie genau so ein Tor geschossen», ärgert sich FCB-Trainer Slavisa Jokanovic. Nach den beiden Gegentoren habe seine Mannschaft das Spiel zwar unter Kontrolle gehabt, «aber wir haben nicht die nötige Kraft, den Mut und die Qualität für einen Punktgewinn gehabt. Es hat der Killerinstinkt gefehlt», bilanziert der Basler Coach. Mehr als den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Otele kurz vor der Pause bringt der FCB im Tessin nicht zustande. Jokanovic: «Das war ein kleiner Schritt nach vorne, aber noch nicht gut genug».

Von seinem Weg ist der Serbe aber trotzdem überzeugt. «Es gibt keinen Grund, depressiv zu werden und das Vertrauen in die Entwicklung zu verlieren», findet er. Goalie Omlin stimmt seinem Trainer zu: «Man sieht langsam, dass die Mannschaft will. Wenn wir so weitermachen, wird das in Zukunft auch mit Punkten belohnt werden.»

Viel Zeit dafür bleibt aber nicht. Geht der FCB auch am kommenden Wochenende in Thun leer aus, wird es im Tabellenkeller richtig ungemütlich.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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