Schon dritte Gelbe Karte
FCB-Coach Magnin fühlt sich gegen Winti ungerecht behandelt

Auf der Schützenwiese in Winterthur kassiert er seine dritte Verwarnung, weil er die Coaching-Zone verliess. Doch der FCB-Coach findet, er sei in dieser Saison ruhiger als auch schon.
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Erlösung pur bei Ludovic Magnin nach Schlusspfiff.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCB-Trainer Magnin: Emotional an der Seitenlinie, ruhig daneben
  • Magnin fordert Verständnis für seine Reaktionen während des Spiels
  • Magnin erhielt bereits drei Gelbe Karten in dieser Saison
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Stefan KreisReporter Fussball

Ludovic Magnin ist zweifellos ein «gmögiger Typ.» Neben dem Platz wirkt der FCB-Trainer, als könne ihn nichts aus der Ruhe bringen. Ab und an streut er sein legendäres, lautes, herzhaftes Lachen ein, würzt das Ganze mit einem humorvollen Spruch, hat auf jede Frage eine Antwort. Oder einen schlagfertigen Konter. 

Sobald der 46-Jährige aber an der Seitenlinie steht, wird er zum emotionalen Energiebündel mit kurzer Zündschnur. Beim 2:1-Sieg gegen Winterthur kassiert er seine bereits dritte Gelbe Karte. Grund: Magnin fordert einen Videocheck und verlässt seine Coachingzone, weil Schiri Fähndrich in der 71. Minute nicht auf Penalty entscheidet. 

Drei Gelbe Karten für Magnin

Weil der VAR aber eingreift und den berechtigen Elfmeter doch noch gibt, ist am Ende alles okay. Ausser, dass die Gelbe Karte bleibt. Sehr zum Unmut von Magnin: «Zwei meiner drei Gelben Karten habe ich bekommen, als mir der VAR nachträglich recht gegeben hat. Trotzdem bleibt die Verwarnung bestehen und bei der vierten werde ich dann gesperrt.»

Dass er emotional reagiert habe, weil der Penaltypfiff auf der Schützenwiese ausgeblieben ist, verneint Magnin nicht. Gleichwohl plädiert er für Verständnis: «In dieser Aktion könnte es um meinen Job gehen. Ich habe dem vierten Offiziellen gesagt, dass die Szene gecheckt werden müsse. Gelb habe ich bekommen, weil ich meine Coachingzone verlassen habe.» Von einer Ausnahme spricht Magnin. Und davon, dass die Leute ein falsches Bild von ihm hätten. «In dieser Saison war ich an der Seitenlinie verhältnismässig ruhig.»

Dass Emotionen durchaus auch positiv sein können, zeigen die Bilder nach Schlusspfiff. Der Stein, der Magnin in jenem Moment vom Herzen fällt, ist bis unters Stadiondach zu spüren. 

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