Ellbogen-Aktion von Müller gibt nach dem Spiel zu reden
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«Befindet sich im Spital»:Ellbogen-Aktion von Müller gibt nach dem Spiel zu reden

Schock-Szenen in Aarau
Vaduz-Spieler muss nach Aufstiegskracher ins Spital

Kurz vor der Pause wird der FC Vaduz im Aufstiegskracher gegen Aarau um einen Penalty betrogen. Opfer Liridon Berisha muss ins Spital eingeliefert werden.
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Für Vaduz-Spieler Liridon Berisha gabs ordentlich auf die Socken.
Foto: Michael Zanghellini/freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Liridon Berisha (28) hat in seiner Karriere erst vier Spiele wegen Verletzungen verpasst, nun dürfte der Vaduzer Innenverteidiger für ein paar Wochen fehlen. Erst kriegt er kurz vor der Pause den Ellbogen von Aarau-Verteidiger Serge Müller ins Gesicht, dann das Bein von David Acquah in die Rippen. Und zwar mit voller Wucht. Zur Pause bleibt Berisha in der Kabine, muss gar ins Spital eingeliefert werden. 

Beide Szenen hätten einen Penalty zur Folge haben können, Schiri Sven Wolfensberger aber lässt weiterlaufen. Sehr zum Unmut der Vaduzer. «Ich habe den Schiedsrichter noch darauf hingewiesen, dass es Fouls gewesen sind», sagt Dominik Schwitzer. 

Serge Müller sagt, dass es solche Situationen im Fussball geben könne und dass er seinen Gegenspieler nicht gesehen habe. Aufgrund der TV-Bilder aber wird klar, dass der Ellbogen dort nichts zu suchen hat. «Ich hoffe, es geht Berisha gut. Ich hatte Angst, dass er sich am Kopf verletzt hat, aber es war offenbar die Rippe.» Dort, wo ihn Acquah getroffen hat. 

Vaduz mit mehr als 70% Ballbesitz

Vaduz-Coach Marc Schneider ist zwar ebenfalls der Meinung, dass seine Mannschaft einen Penalty hätte bekommen müssen, über den nicht vorhandenen VAR in der Challenge League aber will er sich nicht beklagen: «Es ist so, wie es ist. Wichtig war, dass wir spielerisch überzeugen konnten und die bessere Mannschaft waren.» Mehr als 70% Ballbesitz haben die Ländle-Kicker, zwingenden Chancen aber sind Mangelware. 

Die Aarauer hingegen setzen vorallem in der ersten Halbzeit Nadelstiche und werden für ihre schnörkellosen Angriffe mit einer frühen 2:0-Führung belohnt. In der zweiten Halbzeit entwickelt sich dann eine ziemlich unansehnliche Partie mit klaren Vorteilen für die Liechtensteiner, die offensiv aber zu harmlos agieren. 

Somit liegen beide Mannschaften zehn Runden vor Schluss punktgleich auf dem ersten Platz. Der Aufstiegskrimi geht in die nächste Runde. 

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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