Schiedsrichterin Frappart leitet SL-Partie
2:05
Wer sie vorne nicht macht …:Xamax vergibt zahlreiche Chancen und verliert

Schiedsrichterin Stéphanie Frappart hat alle im Griff
Ihr folgen die Fussball-Stars auf den Pfiff

Beim Spiel Xamax gegen Lugano war sie der Star auf dem Platz. Kein Wunder: Profischiedsrichterin Stéphanie Frappart kennt die ganz grosse Bühne. 2019 pfiff sie den Supercup zwischen Liverpool und Chelsea.
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Stéphanie Frappart leitet die Partie zwischen Xamax und Lugano.
Foto: keystone-sda.ch

Den 14. August 2019 wird Schiedsrichterin Stéphanie Frappart (36) wohl ein Leben lang in Erinnerung behalten. An diesem Tag durfte sie den Supercup zwischen Liverpool und Chelsea (Sieger der UEFA Champions League gegen den Sieger der Uefa Europa League) in Istanbul leiten. Damit hat sie Geschichte geschrieben. Es war der erste grosse Final im Männer-Fussball, der von einer Frau gepfiffen wurde.

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp sagte danach über die Leistung der Französin: «Hätten wir so gespielt, wie sie gepfiffen hat, dann hätten wir 6:0 gewonnen. Besser kann man nicht pfeifen, sie hat mit ihren Assistentinnen alle Situationen richtig eingeschätzt und dem grossen Druck standgehalten.»

Normalerweise pfeift die 36-Jährige Spiele in Frankreich. Weil da die Saison aber Corona bedingt abgebrochen wurde, fehlte ihr die Spielpraxis. Um dies zu ändern, hat man ihr anlässlich des Austauschprogramms zwischen Refs aus der Schweiz und Frankreich die Möglichkeit gegeben, in der Super League aufzulaufen.

So kams, dass sie am Montagabend in der finalen Runde den Match Xamax gegen Lugano leitetet. Auch wenn es in der bedeutungslosen Kehraus-Partie in Neuenburg um nichts mehr ging, wars für Frappart ein wichtiges Spiel, um im Rhythmus zu bleiben. Und auch für den Schweizer Fussball war dieser Auftritt bemerkenswert. Seit dem Rücktritt von Nicole Petignat 2008, ist Frappart die erste Frau, die wieder ein Spiel der Super League pfiff. Und sie tat dies hervorragend. Frappart war der Star auf dem Platz.

Diese Spielpraxis wird sie auch im Hinblick auf ihre Einsätze in der Königsklasse gut gebrauchen können. Im weiteren Verlauf des Jahres wird Frappart nämlich noch in der Champions League der Frauen auf dem Feld für Ordnung sorgen.


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