Rückschlag für FCB-Stürmer
Wie dramatisch stehts um Van Wolfswinkel?

Ricky van Wolfswinkel fehlt dem FC Basel erneut vier Wochen. Nach einer erneuten Kopf-Untersuchung Anfang Woche heissts: Doch noch keine Einsatz-Erlaubnis für den holländischen Stürmer.
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Ricky van Wolfswinkel muss sich erneut gedulden.
Foto: TOTO MARTI

Gross war die Freude im Klub, bei den Fans und natürlich auch bei Ricky van Wolfswinkel (31) selbst, dass er letzten Samstag beim 4:0 gegen den FCZ sein Comeback geben durfte. Fast sechs Monate war er nach der Schock-Diagnose Aneurysma ausgefallen.

10 feierliche Minuten im Letzigrund sinds geworden. Und dabei bleibts vorerst auch für den FCB-Stürmer. Hat er vor einer Woche noch von allen Seiten grünes Licht erhalten, steht die Spieltauglichkeits-Ampel plötzlich wieder auf Rot. Warum? Bei einer Untersuchung Anfang Woche im Universitätsspital Basel stellen die Ärzte fest, dass der Heilungsverlauf nach der Operation der kleinen Arterien-Ausbuchtung im Gehirn zwar den erwarteten Heilungsverlauf nimmt – dass aber auch ein Ast, der vom Aneurysma abgeht, etwas langsamer durchblutet wird. Es ist von einer «Vorsichtsmassnahme» die Rede, dass der Holländer nun erneut vier Wochen pausieren muss.

«Es wird alles gut kommen»

Kam das Comeback zu früh? Das ist von Aussen nicht abzuschätzen. Vonseiten des FCB heisst es, dass Van Wolfswinkel die Einsatz-Erlaubnis erst nach diversen erfolgreichen Untersuchungen und Leistungstests bekommen hat. Zudem ist der Heilungsverlauf bei jedem Aneurysma-Patient unterschiedlich. Die jüngste Diagnose muss nicht zwingend mit dem Einsatz zu tun haben. Der Zeitpunkt des neusten Ergebnisses kann Zufall sein – wie damals Ende August, als das Aneurysma erst zufällig dank eines Scans nach einer Gehirnerschütterung entdeckt wurde.

Nächste Woche darf Ricky wieder trainieren, ohne Körperkontakt, ohne Kopfbälle. Bitter für ihn ist auch: Empfehlen für eine Vertragsverlängerung kann er sich vorerst nicht. Stand jetzt ist auch nicht abzuschätzen, ob er nach vier Wochen erneut grünes Licht erhält. Van Wolfswinkel bleibt jedenfalls optimistisch, er postet auf Instagram: «Es wird alles gut kommen.» (mpe)


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