YB-Offensive überstrahlt Sions 30-Meter-Hammer
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Highlights im Video:YB-Offensive überstrahlt Sions 30-Meter-Hammer

Rückkehrer von Meister Thun
Imeri ist der YB-Matchwinner – aber geht er bald?

Kastriot Imeri war vergangene Saison massgeblich am Thuner Sensationstitel beteiligt. Nun ist der Mittelfeldspieler nach seiner Leihe zurück bei YB und mausert sich gleich zum Matchwinner. Seine Zukunft bei den Bernern ist aber noch immer ungewiss.
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Kastriot Imeri ist der YB-Matchwinner gegen Sion.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • YB siegt 4:2 gegen Sion im Wankdorf nach 2:0-Führung
  • Imeri glänzt mit zwei Assists, bleibt aber ungewisse Zukunft in Bern
  • Schwache YB-Abwehr: Viertschlechteste Defensive der Saison 2025/2026 bleibt problematisch
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Lucas WerderReporter Fussball

Es braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, wie der Berner Saisonstart hätte enden können, wenn Kastriot Imeri nach etwas mehr als einer Stunde seinen Eckball nicht millimetergenau auf die Stirn von Samuel Essende gezirkelt hätte. Gegen Sion verspielt YB im heimischen Wankdorf eine 2:0-Führung und droht plötzlich mit einer Pleite in die neue Saison zu starten. Weil Imeri aber in der besten Walliser Phase sein feines Füsschen beweist, gehen die Berner am Ende trotzdem als 4:2-Sieger vom Platz.

YB-Offensive überstrahlt Sions 30-Meter-Hammer
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Für Imeri ist es der zweite Assist am Sonntagnachmittag, nachdem er bereits das zwischenzeitliche 2:0 durch Sanches aufgelegt hatte. Dabei hatte noch vor einigen Wochen vieles darauf hingedeutet, dass der Genfer nach seiner starken Saison in Thun nicht mehr zu seinem Stammklub YB zurückkehren wird. Schliesslich hatte Imeri in den drei Jahren zuvor in Bern nie richtig Fuss fassen können. Auch in dieser Saison scheint Trainer Gerardo Seoane nicht vollends auf den Mittelfeldspieler zu setzen. Nur weil Virginius in der Startphase angeschlagen vom Platz muss, kommt Imeri zu einem längeren Einsatz.

Seoane hält sich bedeckt

Seine Zukunft bleibt damit trotz eines starken Auftritts gegen Sion weiterhin offen. «Er ist im Konkurrenzkampf mit den anderen Spielern. Er ist eine Option von Anfang an, aber auch eine Option, um reinzukommen», erklärt Seoane. Mit dieser Rolle dürfte sich der Thuner Meisterheld aber nur bedingt zufriedengeben. Laut Blick-Infos ist Imeri einem Abgang aus Bern alles andere als abgeneigt, sollte ein attraktives Angebot auf den Tisch liegen.

Bei YB müsste man einen Spieler mit diesen Qualitäten eigentlich halten, wie sich gegen Sion zeigt, ist die Offensive aber nach wie vor das kleinste Berner Problem. Die viertschlechteste Abwehr der vergangenen Saison präsentiert sich trotz der beiden Rückkehrer Cédric Zesiger und Lewin Blum weiter extrem wackelig.

Nach einem Distanztreffer von Kronig kassiert YB in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit beinahe noch einen zweiten Treffer, als Baltazars Kopfball am Pfosten landet. Beim Walliser Ausgleich nach dem Seitenwechsel beweist die Berner Defensive erneut ihre Anfälligkeit. Den Fehlstart in die neue Saison kann YB am Ende aber trotzdem abwenden. Dank Doppelpacker Essende und Eckball-Spezialist Imeri.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
2
FC Thun
FC Thun
1
2
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
5
FC Basel
FC Basel
1
1
3
6
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
8
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
8
FC Zürich
FC Zürich
1
-1
0
10
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
11
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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