Schubser gegen GC-Captain vor Lausannes Tor gibt zu reden
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Highlights im Video:Schubser gegen GC-Captain vor Lausannes Tor gibt zu reden

Piccolo trotzt VAR-Eingriff
GC-Trainer gratuliert Schiri für Entscheid gegen sein Team

Beim Lausanner Führungstreffer gegen GC lässt sich Schiedsrichter Luca Piccolo nicht vom VAR umstimmen. Das freut ausgerechnet Hoppers-Trainer Gerald Scheiblehner.
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Gerald Scheiblehner ist beim 1:1 gegen Lausanne nicht nur mit dem Auftritt seines Teams zufrieden.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC-Captain Abels ärgert Schiedsrichterentscheid gegen Lausanne nach VAR-Eingriff
  • Trainer Scheiblehner lobt Schiedsrichter Luca Piccolo
  • Spiel endete 1:1, Piccolos Entscheid bleibt trotz minutenlanger Diskussion bestehen
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Lucas WerderReporter Fussball

Es sind mehr als nur ein paar Sekunden, die GC-Captain Dirk Abels (28) intensiv auf Schiedsrichter Luca Piccolo (33) einredet. Unmittelbar vor dem Gegentor zum 0:1 hatte Lausanne-Stürmer Nathan Butler-Oyedeji den Hoppers-Verteidiger mit einem leichten Schubser aus dem Spiel genommen. Für den GC-Holländer ist der Fall klar: Foul!

Und das sieht offenbar auch Video-Schiedsrichter Alessandro Dudic so. Dieser ruft Piccolo nach mehreren Minuten Wartezeit schliesslich doch noch an den TV-Bildschirm. Dort schaut sich der Tessiner die Szene noch einmal genau an. Zum Entsetzen von Abels und seiner GC-Teamkollegen nimmt Piccolo das Tor überraschenderweise aber nicht zurück.

«Für mich ein klares Tor»

Dass ein Schiedsrichter trotz VAR-Eingriff an seinem ursprünglichen Entscheid festhält, hat in der Super League Seltenheitswert. Noch aussergewöhnlicher ist aber, dass sich ein Trainer über einen Schiedsrichterentscheid gegen sein eigenes Team freut. Und genau das macht GC-Trainer Gerald Scheiblehner nach dem 1:1 im Waadtland. «Für mich ist das ein klares Tor. Ich bin froh, dass der Schiedsrichter für einmal bei seiner Entscheidung geblieben ist und nicht ständig revidiert wird», sagt der Österreicher.

Der Einsatz von Butler-Oyedeji gegen Abels sei zwar an der Grenze gewesen. «Aber für mich noch im Erlaubten», findet Scheiblehner. Nach dem Spiel habe er darum Piccolo sogar für seine Leistung gratuliert. «Wir brauchen viel mehr Schiedsrichter, die bei ihren Entscheidungen bleiben und nicht dauernd auf den VAR warten», so der GC-Coach.

Wartezeiten ärgern GC-Trainer

Scheiblehner lässt durchblicken, dass er ohnehin nicht der grösste Befürworter des Videobeweises ist. «Es sollte wieder ein Spiel werden, wo die zwei Mannschaften, der Schiedsrichter und seine zwei Assistenten die Hauptakteure sind», fordert er. «Dann wären alle zufriedener. Ich könnte eher mit einer Fehlentscheidung leben statt mit diesen ständigen Wartezeiten, in denen man nicht weiss, was passiert.»

Im Stade de la Tuilière trifft das vor allem auf Dirk Abels zu. Nachdem Piccolo seinen Entscheid bestätigt, diskutiert der GC-Abwehrchef noch einmal intensiv mit dem Unparteiischen. Warum dieser die Aktion gegen ihn nicht als Foulspiel wertet, scheint er aber auch nach Abschluss des Gesprächs nicht wirklich verstanden zu haben.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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