Offside oder nicht?
YB-Tor gegen den FCZ sorgt für Diskussionen

Das Tor von Silvère Ganvoula zum 2:1 am Sonntag zwischen YB und Zürich sorgt für Diskussionen. Stand der YB-Stürmer im Offside – oder doch nicht?
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Silvère Ganvoula setzt sich gegen Mirlind Kryeziu energisch durch.
Foto: keystone-sda.ch
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Es läuft die 54. Minute im Wankdorf. Nach einem Befreiungsschlag von Anel Husic düpiert YB-Stürmer Silvere Ganvoula an der Mittellinie FCZ-Verteidiger Mirlind Kryeziu, zieht davon und bringt den Meister 2:1 in Führung. Doch was nach einem astreinen Tor aussieht, scheint plötzlich nicht mehr so klar zu sein. Stand Ganvoula bei Ballabgabe im Offside?

Die Videoüberprüfung dauert eine gefühlte Ewigkeit. Schiri-Boss Daniel Wermelinger (53) erklärt am Tag danach, warum. «Beim Bestimmen der Abseitslinie kam diese direkt an die Mittellinie zu liegen, weil der Stürmer im Moment der Ballabgabe genau auf dieser stand. Wegen dieses Spezialfalls musste die Offsidelinie mehrmals neu gesetzt werden. Dies erklärt den verhältnismässig langen Zeitraum von 4:02 Minuten für diesen VAR-Check», so Wermelinger.

Weil die Mittellinie zur eigenen Hälfte zählt, in der ein Spieler nicht Offside stehen kann, wird das Tor anerkannt. Allerdings liefert nur eine von drei eingesetzten Kameras den nötigen Bildausschnitt; jene auf der Höhe des Zürcher Strafraums. Und die TV-Bilder sorgen nicht für Klarheit. Denn von blossem Auge könnte man zum Schluss kommen, dass sich Ganvoulas Schulter bei Ballabgabe doch knapp in der gegnerischen Hälfte befindet (siehe unten).

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Nicht so aber das VAR-System. «Dieses zeigte jedes Mal ‹onside› an», sagt Wermelinger. «Folglich wurde das Tor korrekterweise bestätigt, weil die Videobilder nicht das unwiderlegbare Gegenteil beweisen konnten.» Und das Schiedsrichter-Trio auf dem Feld hatte den Treffer anerkannt. Heisst in diesem Fall: im Zweifelsfall für den Stürmer.

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25
70
3
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38
17
67
4
FC Sion
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38
23
63
5
FC Basel
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38
-3
56
6
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38
11
55
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Mannschaft
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TD
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1
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38
10
53
2
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8
53
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