Dimitri Oberlin will auf sein altes Level zurück
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«Es war schwierig»:Dimitri Oberlin will auf sein altes Level zurück

Oberlin hat Bock auf Servette
«Ich gewann bei Bayern die Freude am Fussball zurück»

Sein Liga-Debüt für Servette ist direkt geglückt: Jetzt will Dimitri Oberlin (23) in Genf durchstarten. Dank neuem Schwung aus seinem Kurz-Abenteuer bei Bayern München.
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Dimitri Oberlin will bei Servette «zurück auf mein altes Level».
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
Marco Pescio

Der Fussball sei «nicht mehr an erster Stelle gestanden», erklärt Dimitri Oberlin vor einem Jahr in den Räumlichkeiten des St. Jakob-Parks bemerkenswert offen und ehrlich, als er in einer Medienrunde über seinen bisherigen Karriereverlauf spricht. Er ist damals gerade von einer Leihe nach Belgien zu Zulte Waregem zurückgekehrt.

Davor ists ihm nach dem anfänglichen Hype um ihn und sein sensationelles Sprint-Tor in der Champions League gegen Benfica Lissabon (5:0) in Basel nicht mehr sonderlich gut gelaufen. Er sei auf der Suche nach Gott und sich selbst gewesen: «Das hat mich als Fussballer gebremst.»

Auch nach jenem Interviewtermin wird er in Basel nicht glücklich, der Vertrag wird im Dezember 2020 aufgelöst. Oberlin geht zur Reserve von Bayern München. Zwölf Einsätze in Deutschlands 3. Liga, dazu einige Trainings bei den Profis – und eine Kadernomination fürs Bundesliga-Auswärtsspiel bei Union Berlin im April.

«Ich habe es genossen!»

Rückblickend sagt der 23-Jährige: «Ich habe es genossen in München! So ein Glück hat man nicht immer im Leben.» Was er meint: «Ich konnte bei Bayern neuen Schwung für mich holen, gewann die Freude am Fussball zurück. Ich habe viel gelernt und mitgenommen.»

Vor allem von einem: Mittelfeldpuncher Joshua Kimmich (26)! «Er hat mich stark beeindruckt. Seine Mentalität ist in jedem Training unglaublich. Das zu sehen, ist für einen jungen Spieler sehr wertvoll.»

Diese neue Lust am Fussball («Ich hatte den Spass zwischenzeitlich wirklich verloren») will er nun in Genf auf den Platz bringen. Sein Liga-Debüt gegen Luzern (4:1) ist mit einem Assist bereits geglückt: «Besser kann man fast nicht starten. Ich werde jetzt hart arbeiten, um auf mein altes Level zu kommen.»

Ob er gleich am Sonntag gegen GC weiterwirbelt?

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
FC Sion
FC Sion
19
6
30
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
19
1
24
8
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
9
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
10
Servette FC
Servette FC
19
-7
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
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