Van Breemens Ballverlust leitet SLO-Ausgleich ein
3:17
Lausanne-Ouchy – Basel 1:1:Van Breemens Ballverlust leitet SLO-Ausgleich ein

Nur Remis bei SLO – Warum hat Basel so den Faden verloren?
«Der Trainer hat uns das jedenfalls nicht gesagt»

Der FCB wartet seit Ende April auf einen Auswärtssieg. Und er hat das Ouchy-Trauma nicht überwunden. Schwarzmalen will Coach Fabio Celestini deswegen nicht.
Kommentieren
1/6
Fabio Celestini will trotz mickrigem 1:1 gegen Ouchy nicht schwarzmalen.
Foto: keystone-sda.ch
RMS_Portrait_AUTOR_1196.JPG
Stefan KreisReporter Fussball

Es ist fies! Da reisen die FCB-Fans stundenlang durch die verschneite Schweiz und frieren sich auf der eiskalten Pontaise 95 Minuten lang die Finger ab. Nur um am Ende mit einem mickrigen 1:1 im Gepäck nach Hause zu fahren. Zu allem Übel werden sich auch noch von Ouchy-Torschütze Mergim Qarri provoziert.

Trotz enttäuschendem Resultat sieht FCB-Trainer Fabio Celestini (48) Licht am Ende des Tunnels. «Das war ein kleiner Fortschritt. Für mich ist die erste Halbzeit jeweils wichtiger, weil jedes Spiel nachher seinen eigenen Verlauf nimmt. Es wird chaotisch. Die Einstellung war also gut. Aber wir hatten Mühe, im Spiel auf gewisse Dinge richtig zu reagieren. Daran müssen wir arbeiten.»

Barry als Sinnbild

Celestini spricht jene Phase nach der Pause an, als sich die Basler, die zuvor Spiel und Gegner im Griff haben, plötzlich hinten reindrängen lassen. Für Taulant Xhaka ist das unerklärlich: «Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen, sind tiefer gestanden. Warum, weiss ich nicht. Der Trainer hat uns das jedenfalls nicht gesagt.» Celestini sagt: «Wenn wir wenig Ballbesitz haben, werden wir passiv. Wenn wir den Ball haben, ist es besser.»

Besser, aber nicht gut genug. Sinnbildlich dafür stehen die beiden Top-Chancen, die Thierno Barry kurz vor Schluss liegen lässt. Erst schiesst er sich bei einer Hereingabe selbst an, statt den Ball über die Linie zu drücken. Dann verfehlt er im Strafraum einen Fallrückzieher. Slapstick statt Tor des Monats. «So eine Chance kann man auch machen, dann landen wir mal wieder einen dreckigen Sieg», sagt Xhaka.

Am Ende ists aber bloss ein Punkt. Seit Ende April warten die Bebbi nun schon auf einen Auswärtssieg. Und Lausanne-Ouchy, die derzeit mit Abstand schwächste Super-League-Mannschaft, hat aus zwei Spielen gegen den FCB vier Punkte geholt.

Und Mergim Qarri? Der hat in beiden Spielen getroffen. Von einer Provokation gegenüber den FCB-Fans aber will er hinterher trotz Jubel vor der Kurve nichts wissen.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
26
32
61
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
26
-46
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen