Thuns Meisterparty ist vertagt. Das haben die Spieler aber sich selber anzukreiden. Zwar erholen sich die Berner Oberländer schnell vom Verletzungschock von Genis Montolio. In der ersten Hälft sind sie spielbestimmend. Nur zu einer hundertprozentigen Chance kommen sie nicht. Und das liegt vor allem an der Offensive. Christopher Ibayi und Elmin Rastoder sind an diesem Abend nicht in ihrer besten Verfassung.
Ganz anders Goalie Niklas Steffen, der mehrmals stark pariert. Wie gewohnt auf der Höhe sind auch die Aussenläufer Fabio Fehr und Michael Heule. Wie viele Kilometer die abspulen und trotzdem immer genaue Pässe spielen, ist eines angehenden Meisters definitiv würdig. Genauso wie Leonardo Bertone und Kastriot Imeri in der Mitte des Platzes. Sie schalten und walten. Nur für einmal reicht es nicht zum Sieg.
Hinweis:
Montolio bis 5., Imeri bis 62., Fehr bis 62., Ibayi bis 74. und Käit bis 74. Minute – Montolio zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Dähler ab 5., Meichtry ab 62., Matoshi ab 62., Labeau ab 74. und Dursun ab 74. Minute – Meichtry, Matoshi, Labeau und Dursun alle zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Und so haben die Lugano-Spieler abgeschnitten
Lugano crasht Thuns Party. Und die Tessiner machen das, in dem sie das dritte Spiel hintereinander 1:0 gewinnen. Inzwischen sind sie seit 355 Minuten ohne Gegentor. Entsprechend ist auch in Thun ein Defensiv-Mann der beste Mann auf dem Platz. Er heisst Hannes Delcroix. Der haitianische Verteidiger zeigt sich in absoluter WM-Form und gewinnt praktisch jeden Zweikampf.
Stark schneidet auch Delcroix' Abwehrpartner Antonios Papadopoulos ab. Der Deutsch-Grieche ist wie gewohnt rustikal unterwegs. An ihm kommen die Thuner genauso wenig vorbei, wie bei Delcroix. Eine 5 kriegt auch Einwechselspieler Mohamed Mahmoud. Er kommt nach der Pause rein und sorgt dafür, dass die Bianconeri deutlich aktiver werden, richtig in Spiellaune kommen und sich so den Sieg verdienen.
Platz für eine ungenügende Note gibt es bei Lugano trotzdem. Und diese kriegt Daniel Dos Santos. Zwar muss er verletzungsbedingt zur Pause runter. Doch in den ersten 45 Minuten kann er seine Spielfreude zu selten auf den Platz bringen. In den letzten Wochen hat er das Publikum zu oft verwöhnt.
Hinweis:
Dos Santos bis 46., Koutsias bis 57., Cimignani bis 77., Steffen bis 89. und Bislimi bis 89. Minute.
Mahmoud ab 46., Behrens ab 57., Alioski ab 77., Bottani ab 89. und Pihlström ab 89. Minute – Alioski, Bottani und Pihlström zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.
Du willst wissen, wie die anderen Teams abgeschnitten haben? Hier gehts direkt zur Übersicht aller Klubs.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 34 | 37 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 33 | 24 | 60 | |
3 | FC Lugano | 34 | 13 | 60 | |
4 | FC Basel | 33 | 6 | 53 | |
5 | FC Sion | 33 | 16 | 52 | |
6 | BSC Young Boys | 33 | 5 | 48 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 34 | 4 | 43 | |
2 | FC Lausanne-Sport | 34 | -7 | 42 | |
3 | Servette FC | 33 | 0 | 40 | |
4 | FC Zürich | 34 | -21 | 34 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 34 | -26 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 33 | -51 | 19 |

