Trainer Mauro Lustrinelli betont nach dem Spiel, dass die Leistung gut gewesen sei und nur das Tor gefehlt habe. Manchmal erhält man jedoch das Gefühl, dass etwas fehlte im Vergleich zu den vergangenen Siegesserien. Montolio zum Beispiel war schon viel souveräner in der Abwehr. Nun rutscht er in den dümmsten Momenten aus. Labeau im Sturm, auch «Büffel» genannt, hat schlechte Zweikampfwerte und strahlt keine Torgefahr aus. Und Rastoder, der Torgefahr ausstrahlt und mehrere Dribblings auspackt, legt sich in einem brandheissen Moment den Ball zu weit vor. Solche Traumdribblings hat er auch schon vergoldet.
Captain Bertone (in Abwesenheit des noch krankheitsgebeutelten Bürki) kommt nicht an seine konstanten Top-Leistungen von vergangenen Spielen heran. Nach dem Spiel verrät Trainer Lustrinelli, weshalb er ihn schon in der 79. Minute rausgenommen hat. Er war angeschlagen und hätte eigentlich noch weniger lang spielen sollen. Aber er wollte sich bis zur Auswechslung durchbeissen.
Hinweis: Kastriot Imeri bis 67., Ethan Meichtry bis 67., Brighton Labeau bis 67., Leonardo Bertone bis 79., Mattias Käit bis 86. – Nils Reichmuth ab 67., Valmir Matoshi ab 67., Furkan Dursun ab 67., Justin Roth ab 79., Marc Gutbub ab 86. (alle zu kurz für eine Bewertung).
Und so haben die Lugano-Spieler abgeschnitten
Mit der Wut im Bauch liefert Lugano-Goalie Saipi ab. Eine grundsolide Leistung und etwas Latten- und Pfostenglück führen zur Weissen Weste. Eigentlich ist ja Von Ballmoos die Nummer eins. Aber nur wenige Tage nach dem neuen Vertrag bis 2029 (Kaufoption bei YB gezogen) verletzte sich der Emmentaler an den Adduktoren. Saipi kommt einmal mehr wieder rein, obwohl er nur noch Ersatz ist.
Eine sehr gute Leistung zeigt Lugano-Oldie Renato Steffen. Vieles läuft über ihn, auch das Tor von Dos Santos. Einziger Makel: Steffen müsste früh im Spiel das 1:0 machen, trifft aber den Pfosten. So bleibt die Auszeichnung des "Besten" bei dem Mann, der per Traumtor an diesem warmen Frühlingsabend den Match gegen seinen Heimatklub entscheidet: Daniel Dos Santos aus Interlaken im Berner Oberland.
Hinweis: Yanis Cimignani bis 71., Mattia Zanotti bis 84., Renato Steffen bis 84., Daniel Dos Santos bis 84., Georgios Koutsias bis 90. – Martim Marques ab 71., Ezgjan Alioski ab 84., Hadj Mahmoud ab 84., Mattia Bottani ab 84., Elias Pihlström ab 90. (alle zu kurz für eine Bewertung).
Du willst wissen, wie die anderen Teams abgeschnitten haben? Hier gehts direkt zur Übersicht aller Klubs.
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 32 | 36 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 31 | 23 | 56 | |
3 | FC Lugano | 32 | 11 | 54 | |
4 | FC Basel | 32 | 8 | 53 | |
5 | BSC Young Boys | 32 | 5 | 47 | |
6 | FC Sion | 31 | 9 | 46 | |
7 | FC Luzern | 31 | 6 | 39 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 32 | -7 | 39 | |
9 | Servette FC | 31 | -3 | 36 | |
10 | FC Zürich | 31 | -16 | 34 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 31 | -23 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 32 | -49 | 19 |

