Noten gegen Lugano
«Büffel» führt ungenügendes Thuner Quintett an

Thun verliert gegen Lugano mit 0:1. Wer hat dabei wie abgeschnitten? Hier gehts zu den Noten.
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Der FC Lugano schlägt den FC Thun mit 1:0.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Trainer Mauro Lustrinelli betont nach dem Spiel, dass die Leistung gut gewesen sei und nur das Tor gefehlt habe. Manchmal erhält man jedoch das Gefühl, dass etwas fehlte im Vergleich zu den vergangenen Siegesserien. Montolio zum Beispiel war schon viel souveräner in der Abwehr. Nun rutscht er in den dümmsten Momenten aus. Labeau im Sturm, auch «Büffel» genannt, hat schlechte Zweikampfwerte und strahlt keine Torgefahr aus. Und Rastoder, der Torgefahr ausstrahlt und mehrere Dribblings auspackt, legt sich in einem brandheissen Moment den Ball zu weit vor. Solche Traumdribblings hat er auch schon vergoldet.

Ex-Thuner Dos Santos zirkelt den Ball genau in den Winkel
3:03
Highlights im Video:Ex-Thuner Dos Santos zirkelt den Ball genau in den Winkel

Captain Bertone (in Abwesenheit des noch krankheitsgebeutelten Bürki) kommt nicht an seine konstanten Top-Leistungen von vergangenen Spielen heran. Nach dem Spiel verrät Trainer Lustrinelli, weshalb er ihn schon in der 79. Minute rausgenommen hat. Er war angeschlagen und hätte eigentlich noch weniger lang spielen sollen. Aber er wollte sich bis zur Auswechslung durchbeissen.

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Hinweis: Kastriot Imeri bis 67., Ethan Meichtry bis 67., Brighton Labeau bis 67., Leonardo Bertone bis 79., Mattias Käit bis 86. – Nils Reichmuth ab 67., Valmir Matoshi ab 67., Furkan Dursun ab 67., Justin Roth ab 79., Marc Gutbub ab 86. (alle zu kurz für eine Bewertung).

Und so haben die Lugano-Spieler abgeschnitten

Mit der Wut im Bauch liefert Lugano-Goalie Saipi ab. Eine grundsolide Leistung und etwas Latten- und Pfostenglück führen zur Weissen Weste. Eigentlich ist ja Von Ballmoos die Nummer eins. Aber nur wenige Tage nach dem neuen Vertrag bis 2029 (Kaufoption bei YB gezogen) verletzte sich der Emmentaler an den Adduktoren. Saipi kommt einmal mehr wieder rein, obwohl er nur noch Ersatz ist.

Eine sehr gute Leistung zeigt Lugano-Oldie Renato Steffen. Vieles läuft über ihn, auch das Tor von Dos Santos. Einziger Makel: Steffen müsste früh im Spiel das 1:0 machen, trifft aber den Pfosten. So bleibt die Auszeichnung des "Besten" bei dem Mann, der per Traumtor an diesem warmen Frühlingsabend den Match gegen seinen Heimatklub entscheidet: Daniel Dos Santos aus Interlaken im Berner Oberland.

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Hinweis: Yanis Cimignani bis 71., Mattia Zanotti bis 84., Renato Steffen bis 84., Daniel Dos Santos bis 84., Georgios Koutsias bis 90. – Martim Marques ab 71., Ezgjan Alioski ab 84., Hadj Mahmoud ab 84., Mattia Bottani ab 84., Elias Pihlström ab 90. (alle zu kurz für eine Bewertung).

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Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
6
FC Sion
FC Sion
31
9
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
9
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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