«Lewin Blum, gehen Sie noch weg von YB?»
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In diesem Transferfenster:«Lewin Blum, gehen Sie noch weg von YB?»

Noch gibts keine Interessenten
Zweimal Matchwinner und trotzdem ist Blums YB-Zukunft offen

Lewin Blum gehört wie schon gegen Sion zu den Matchwinnern von YB beim 6:0 in Thun. Dennoch ist ein Abgang wahrscheinlicher als ein Verbleib. Crazy? Wir erklären, warum das rational begründet ist.
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Derzeit kommt Lewin Blum aus dem Jubeln nicht mehr heraus.
Foto: Freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lewin Blum glänzt bei YB-Sieg gegen Thun mit Tor, Assist und Monstergrätsche
  • Trotz Top-Leistung könnte Blum wegen Neuzugang Schmidt bald wechseln
  • In Bern hält man 2,5-Millionen-Neuzugang Schmidt für besser als Blum
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Alain KunzReporter Fussball

Ein Tor gegen Sion. Ein Tor in Thun. Dazu der Assist bei Edimilson Fernandes’ 3:0. Und eine Monstergrätsche gegen Brighton Labeau, die wie ein Tor bejubelt wird. Lewin Blum ist eine der grossen YB-Nummern beim phänomenalen Saisonstart mit zehn Toren aus den ersten beiden Spielen. Etwas, das noch keinem Team in der Geschichte der Super League gelungen ist.

Das heurige Berner Mantra

Bedingungslos freuen kann sich Blum dennoch nicht. Weil seine Zukunft trotz allem tendenziell nicht in Bern liegt. Natürlich lebt auch er im Moment und sagt freudestrahlend: «Das macht Spass, dem Team auf diese Art und Weise helfen zu können.» Damit meint er, drei Skorerpunkte nach zwei Spielen gesammelt zu haben. Gleich viele wie Teamkollege Kastriot Imeri. Zwei weniger als der überragende Samuel Essende. «Aber es geht nur ums Team. Kein Spieler ist grösser als die Mannschaft und der Klub», betet auch er das heurige Berner Mantra vor.

YB-Lob ist auch ein bisschen Gesülze

Zu einem möglichen Wechsel sagt der Roggwiler nichts. Oder nur: «Solange ich hier bin und spiele, ist das super für mich. Bisher sieht es danach aus, dass ich da bin.» Bin. Nicht bleibe. Sagt Blum. Man achte auf die Nuance. Auch er sagt: «Solange ich hier bin.» Was bedeutet: Es gibt ein Ende dieser Zeit. Und dieses könnte bald kommen. Denn Blum hat ein grosses Problem. Es heisst Isaac Schmidt. YB hat den Aussenverteidiger Leeds United nicht wegen seiner Rastalocken oder weil er sonst ein cooler Typ ist, abgekauft. Für satte 2,5 Millionen Franken. Sondern weil man sicher ist, dass der fünffache Nationalspieler besser ist als Blum. Das war die Einschätzung der sportlichen Führung. Daran ändert auch der Saisonstart nichts. Weshalb all das Lob für Blum auch ein wenig Gesülze ist.

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Sobald Schmidt seinen (kleinen) Trainingsrückstand aufgeholt hat, wird er spielen. Und Blum findet sich auf der Bank wieder. Und wenn in der Rückrunde der ebenfalls für viel Geld verpflichtete Ryan Andrews nach seinem Kreuzbandriss wieder spielen kann, wäre Blum sogar nur noch die Nummer drei. Von Saidy Janko, der den Klub zeitnah verlassen soll, und dem mit einem Profivertrag ausgestatteten Ex-21-Captain Benjamin Kabeya spricht man dann längst nicht mehr. Kabeya wird der Platzhalter sein für den rekonvaleszenten Andrews, sobald Blum weg ist.

Noch keine Interessenten für Überflieger Blum

Es ist also eine schwierige Abschätzung, die Blum und seine Berater der weltgrössten Agentur The-Team vorzunehmen haben. Denn dass er gegen Schmidt eine faire Chance kriegt, denken sie nicht. Und halten deshalb einen Transfer für das Beste.

Einzig: Interessenten gabs bis vergangene Woche keine. Obwohl Blum wegen seiner Vertrags-Restlaufzeit von einem Jahr fast gratis zu haben ist. Nach dem fulminanten Thun-Spiel wird man sich aber bestimmt nach ihm erkundigen. Zumal er sich gegen Ende der zweiten Saisonhälfte bei Charleroi in der starken belgischen Liga einen Stammplatz erobert hatte.

Fussball ist eigentlich sehr einfach. Das Business darum herum mit der Platzierung der Spieler manchmal äusserst kompliziert. Fast schon wie beim Schachspiel. Und Blum ist derzeit eine Figur auf dem Brett.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
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2
8
6
2
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
2
1
4
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
5
FC Zürich
FC Zürich
2
0
3
6
FC Basel
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2
0
3
7
FC Thun
FC Thun
2
-4
3
8
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
9
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
10
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
11
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
11
Servette FC
Servette FC
2
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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