Stipic nützte die Länderspiel-Pause, um am Gardasee für vier Tage am neuen Team zu arbeiten. Was (fast) keiner gemerkt hat: Neben den Internationalen – Österreich-Goalie Lindner, die U21-Internationalen Bajrami, Pinga, Pusic und Zesiger – fehlten auch die beiden Grossverdiener.
Der Österreicher Raphael Holzhauser, unter Stipic zweimal Libero, und Everton-Leihgabe Shani Tarashaj, der Schweizer Internationale.
Stipic zu BLICK: «Sie waren in Italien nicht mehr dabei. Sie sind nicht mehr in der Mannschaft.»
Weshalb ausgerechnet Holzhauser? «Die Erwartungen, die GC an den Spieler hatte, konnte der Spieler nicht mit Leistungen decken. Man hat Erwartungen an Spieler, die man erfüllt bekommen möchte.» Dasselbe gilt für Tarashaj, 2016 mit der Schweiz noch an der EM in Frankreich dabei.
Auch Nikola Gjorgjev, Mersim Asllani und Stoke-Leihgabe Julien Ngoy sind nicht mehr dabei. Und auch Arlind Ajeti, der Bruder des Schweizer Nati-Stürmer Albian Ajeti, ist vom neuen Trainer-Besen weggewischt worden.
Trainiert Holzhauser jetzt in der U21? «Nein», sagt Stipic, «er bekommt individuelle Betreuung.»
Haben die Aussortierten die Chance, den Trainer nochmals von sich zu überzeugen? «Nein», sagt der Fink-Nachfolger, «es gibt kein Zurück.»
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