Ex-Lausanne-Trainer Giorgio Contini ist bei Aufsteiger GC nicht erste Wahl, damit wird er leben können. Das geht im normalen Leben auch etlichen Brautleuten so. GC träumte von der grossen Liebe: Bruno Lage, 2019 Meister mit Benfica und im Portefeuille von CR7-Berater Jorge Mendes.
Kein Zufall: Fast zeitgleich mit GC gibt auch Partner-Klub Wolverhampton Wanderers seinen neuen Ausbildner bekannt: Es ist Lage. Wen wunderts, dass Lage die verlockende Premier League mit 5,8 Milliarden Umsatz dem Schweizer Fussball vorzieht.
Contini war bei GC aber klar die erste (Schweizer) Wahl – vor Kriens-Trainer Bruno Berner und Ex-Lugano-Coach Maurizio Jacobacci.
Contini und GC – das passt nicht nur wegen Continis Initialen, die er in der Vergangenheit auch schon mal als «C.G.» auf die Trainerjacke sticken liess. Jetzt kann er zu G.C. stehen!
Contini hat bei Lausanne nach dem Aufstieg gezeigt, dass er im Talentschuppen von Partner-Klub OGC Nizza auch Spieler weiterbringen kann, deren Namen er bei der Ankunft im Klub nicht mal vom Hörensagen gekannt hat. Ganz so drastisch wirds bei GC mit den Talenten aus Wolverhampton kaum sein.
Contini steht klar für Offensiv-Fussball, nicht wie letzte Saison der ängstliche Portugiese Pereira, übrigens einst Assistent des Schweizer Ex-Nati-Coaches Artur Jorge.
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