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St. Gallen – Basel 1:1:Für dieses Einsteigen sieht Traoré Rot – Tor aberkannt!

«Kein grobes Foulspiel»
FC Basel wehrt sich gegen Traoré-Sperre

Der FC Basel legt Rekurs gegen die von der Liga verhängte Sperre gegen Benié Traoré ein. In einer Mitteilung kündigt der Klub an, sich «vehement gegen dieses Urteil» zu wehren.
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Hier trifft Traoré St. Gallens Quintilla am Knöchel.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • FC Basel legt Rekurs gegen Traorés Sperre ein
  • Schiri-Boss Wermelinger stuft das Foul als gesundheitsgefährdend ein
  • Traoré wurde für zwei Spiele gesperrt
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Die meist diskutierte Szene des letzten Fussball-Wochenendes wird nicht ad acta gelegt – zumindest noch nicht. Nachdem die Liga Benié Traoré für eine Grätsche gegen St. Gallen Quintilla für zwei Spiele gesperrt hat, legt der FCB Rekurs ein.

«Der FC Basel 1893 ist der klaren Ansicht, dass in diesem Fall kein grobes Foulspiel vorliegen konnte, weil der Bénie Traoré vor dem Kontakt mit dem St. Galler Spieler ganz eindeutig den Ball spielte», begründen die Basler ihr Vorgehen. Die Basler fordern, dass Traorés Sperre auf ein Spiel reduziert wird.

«Quintilla kommt zu spät»

Der FCB argumentiert, dass es neben dem glitschigen Boden nur zum Zusammenprall gekommen ist, weil St. Gallens Quintilla in der Szene zu spät kommt und «den nachfolgenden Kontakt in Kauf nehmen» müsse. «Bénie Traoré ist in dieser Aktion weder übermässig hart noch brutal eingestiegen, sondern hat aus einer natürlichen Bewegung heraus und ohne willentliche Gefährdung des Gegners agiert, um den Ball zu spielen – was er auch tat.»

Anders sieht dies Schiri-Boss Dani Wermelinger, der das Foul als «gesundheitsgefährdend» eingestuft hat. Mehrere Punkte hätten eine Rote Karte gerechtfertigt: «Hohes Tempo, offene Sohle und Treffer oberhalb des Knöchels. Im Wissen, dass der Basler Spieler zuerst den Ball traf und mutmasslich nicht die Absicht hatte, den St. Galler Spieler zu verletzen. Aber er nimmt das Risiko in Kauf, dass es zu einer Verletzung kommt.»

Bedenkt man die Argumentation von Wermelinger, dürften die Erfolgsaussichten des Basler Rekurs nicht allzu hoch sein.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
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