GC-Abels wird von Thuns Rastoder vorgeführt
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Highlights im Video:GC-Abels wird von Thuns Rastoder vorgeführt

Nach Fan-Protest
GC-Führung duckt sich weg

Nach dem Frontalangriff der GC-Fans auf den Chief Business Officer der Grasshoppers reagiert der Klub mit ohrenbetäubendem Schweigen.
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Immer wieder in der Kritik der Fans: Christoph Urech, seit Juni 2025 Chief Business Officer der Grasshoppers.
Foto: Claudio Thoma/freshfocus

Darum gehts

  • GC-Fans kritisieren Christoph Urech vor Spiel gegen Thun scharf
  • Sektor IV stoppt Dialog mit GC wegen Urechs Führungsrolle
  • Urech ist seit Juni 2025 Chief Business Officer der Grasshoppers
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Florian RazReporter Fussball

Frontalangriff der GC-Fans! Vor dem Spiel gegen Thun unterstellen die Fans aus der Kurve auf ihrer Website Christoph Urech unter anderem «undurchsichtige Partnerschaften und Mandatsvergaben». Der Berner ist seit Juni 2025 Chief Business Officer der Grasshoppers. An seine Adresse sind auch die Spruchbänder gerichtet, die in der 14. Minute hochgehalten werden: «Wer glaubt en Berner Oberländer chan ‹Business› in Züri leite, het selber kei Ahnig vo sim Business.»

Es sind heftige Worte der organisierten Fans. Der Klub reagiert darauf mit ohrenbetäubendem Schweigen. Auf Blick-Anfrage kommt bloss die telefonische Mitteilung der Medienabteilung, dass der GCZ keine Stellung nehmen werde.

Fans wollen den Abgang von Urech

Auf ähnliche Vorwürfe gegen Urech in der Vergangenheit hatte der Klub mitgeteilt: «Sämtliche grösseren Aufträge dieser AG werden sorgfältig geprüft und von der Geschäftsleitung abgesegnet».

Neu ist, dass Kurven-Gänger des Sektor IV ihren Austausch mit GC so lange unterbrechen wollen, wie Christoph Urech in einer führenden Funktion tätig ist: «Mit neuen Akteuren sind wir jederzeit bereit, wieder in einen Dialog zu treten.»

Das müssten schlechte Neuigkeiten für einen Verein sein, der händeringend um seine Unterstützung in der Stadt und Region Zürich kämpft. Immerhin sind die Besitzer des Los Angeles FC einst angetreten, um die Fangemeinde wieder näher an den Verein zu bringen. Aber auch zu diesem Thema gilt: Die GC-Führung duckt sich weg und schweigt.

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