Nach drei Patzern in Serie
FCL-Goalie Simoni wird plötzlich zum Kinder-Liebling

Nach drei Patzern in der Super League erlebt FCL-Goalie Simon Simoni im Cup gegen Buochs einen ungewohnt ruhigen Nachmittag. Fehlerfrei, ohne Gegentor – und danach umringt von Kindern, die nur eines wollen: ein Selfie mit ihrem Goalie.
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Simon Simoni erlebt einen erfolgreichen Arbeitstag.
Foto: keystone-sda.ch
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Dem FC Luzern ist der Cup-Auftritt gelungen. Der erste Sieg unter Trainer Udo Portmann (49) hat nicht nur wegen des Weiterkommens Bedeutung. Auch aus einem anderen, wohl noch viel wichtigeren Grund kann sich der FCL freuen. «Der eine oder andere konnte Selbstvertrauen tanken», sagt Captain und Torschütze Pius Dorn (29).

Wen der Rechtsverteidiger damit wohl gemeint hat? Namen nennt er zwar keine. Einer ist aber besonders naheliegend: Goalie Simon Simoni (22). Nach seinen drei Patzern in der Super League bleibt der Nachfolger von Pascal Loretz (23), der in Deutschland ebenfalls keinen leichten Start erwischt hat, erstmals fehlerfrei und ohne Gegentor.

Kinder lieben den Goalie

Einfach, könnte man meinen. Zumal der SC Buochs für den FCL definitiv kein Gradmesser ist. Doch gerade solche Partien, in denen vor dem eigenen Tor kaum etwas passiert, sind für einen Keeper in Sachen Konzentration nicht zu unterschätzen. Und weil Simonis Fehler zuvor teilweise mit mangelnder Konzentration begründet worden waren, darf man im FCL-Umfeld aus seinem Auftritt durchaus etwas Mut schöpfen.

Für Simoni ist der Nachmittag in Buochs aber noch aus einem anderen Grund wichtig. Nach Abpfiff werden die Spieler von zahlreichen Kindern belagert. Dabei ist die Traube junger Fans um den Goalie zeitweise die grösste. Alle wollen ein Selfie mit oder ein Autogramm von ihm. 

Nun folgt Lausanne

Die Zuneigung der Fans dürfte ihm nach der Kritik der vergangenen Tage guttun. Hinzu kommt die Unterstützung des Klubs und von Trainer Portmann. Wann immer sich die Gelegenheit bietet, stärkt dieser seinem Goalie den Rücken. Nun hat Simoni erstmals eine positive Reaktion gezeigt – auch wenn sie gegen einen bescheidenen Gegner zustande kam.

Ein Anfang ist gemacht. Im Liga-Alltag gegen Lausanne muss er nun beweisen, dass er für den FCL tatsächlich ein Rückhalt sein kann. Denn die Zweifel nach drei Fehlern in Folge sind damit noch längst nicht ausgeräumt.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
3
8
7
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
4
FC Sion
FC Sion
3
2
6
5
FC Basel
FC Basel
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
3
1
5
7
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
8
FC Zürich
FC Zürich
3
-5
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
11
FC Luzern
FC Luzern
3
-5
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
3
-3
0
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