Nach brutalem Crash kommt raus
Steffen lag zwei Tage auf der Intensivstation

Bei Lugano haben sich gleich zwei Routiniers ernsthaft verletzt. Ein neuer Bericht zu Steffen lässt aufhorchen. Nun steht das Auswärtsspiel in Winterthur am Sonntag an (16.30 Uhr). Die Infos gibts im Lugano-Inside.
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Schockmoment beim Lugano-Remis vor zwei Wochen: Steffen hat es schlimm getroffen.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Es gibt neue Berichte zum Horror-Crash von Renato Steffen
  • Auch Mattia Bottani ist out – das ist die Diagnose
  • Martim Marques verrät, wer sein Vorbild ist
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Die News der Woche

Renato Steffens Crash beim Remis gegen Lausanne (1:1) vor zwei Wochen war noch viel brutaler als bisher angenommen. Der Lugano-Routinier lag danach zwei Tage auf der Intensivstation und wurde erst nach fünf Tagen aus dem Spital entlassen, wie Blue berichtet. Es solle nun langsam wieder aufwärtsgehen beim 41-fachen Schweizer Nationalspieler. Bereits klar war die Diagnose: ein Lungentrauma und eine Ausfallzeit von mehreren Wochen. Die Sperre wegen der Roten Karte, die er nach dem Crash auf der Bahre liegend noch erhalten hatte, wird dann immerhin abgelaufen sein.

Kurios! Steffen wird vom Feld getragen – und sieht Rot
5:16
Lugano-Remis gegen Lausanne:Steffen wird vom Feld getragen – und sieht Rot

Einen zweiten gewichtigen Ausfall gibts rund um Mattia Bottani. Der Tessiner verletzte sich beim Sieg gegen GC in der zweiten Halbzeit und musste ausgewechselt werden. Mittlerweile gaben die Tessiner ein Verletzungsupdate. Der Routinier hat sich bei der Aktion in der 65. Minute eine Adduktorenverletzung zugezogen. Auch er dürfte einige Wochen ausfallen.

Die grosse Frage

Kommt die Offensive des FC Lugano endlich ins Rollen? Erst acht Tore konnten die Tessiner in dieser Saison erzielen. Damit haben sie gemeinsam mit Winterthur und Lausanne den harmlosesten Angriff der Liga. Noch schlimmer: Aus drei Auswärtsspielen resultierte nur ein einziges Törchen. Wenn nicht jetzt, wann dann, dürfte sich die Lugano-Offensive aber diese Woche denken. Denn beim FC Winterthur trifft man nicht nur auf die schlechteste Defensive der Liga, sondern statistisch gesehen gar der letzten 20 Jahre. Winti musste schon 21 Gegentore hinnehmen, so viele wie noch kein Team zuvor nach sieben Spielen seit Einführung der Super League 2003.

Gesagt ist gesagt

«Ich freue mich natürlich über mein Tor, doch mit meinem Spiel bin ich nicht zufrieden. Es war zu unsauber, ich hätte noch zwei Tore mehr schiessen können», sagte Lugano-Stürmer Kevin Behrens (34) ganz selbstkritisch nach dem Sieg gegen GC. Sein Tor gegen die Hoppers war der zweite Treffer im zweiten Spiel hintereinander.

Mögliche Aufstellung

Von Ballmoos; Marques, Mai, Papadopoulos, Alioski; Grgic, Mahmoud; Dos Santos, Bislimi, Cimignani; Behrens.

Wer fehlt?

Steffen (gesperrt und verletzt). Bottani, Kelvin, Kendouci (alle verletzt). Koutsias, Zanotti (beide fraglich).

Neben dem Platz

Auch bei den Frauen des FC Lugano lief der Saisonstart nicht wie gewünscht. Nach sieben Spielen und nur einem Sieg liegen die Tessinerinnen auf dem zweitletzten Platz der Nationalliga B. Die 2:6-Pleite bei Winterthur am Samstag war für die Luganesi zu viel, sie haben am Dienstag Trainer Giorgio Fransioli entlassen. Er trainierte das Team seit Sommer 2024. Neuer Trainer ist Andrea Antonelli.

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Hast du gewusst, dass...

... Lugano in der Super League gegen keinen Klub mehr Punkte holt als Winterthur? Im Schnitt sind es 2,55 Punkte pro Spiel. Ein Top-Wert.

Aufgepasst auf

Martim Marques (21). Der junge Portugiese stand in den letzten fünf Spielen auf verschiedenen Positionen immer in der Startelf. Vor dem Winti-Spiel spricht er an der Medienkonferenz in Lugano über Vorbilder. Landsmann Nuno Mendes sei eines. Der PSG-Star ist wie Marques Aussenverteidiger. «Er ist im Eins-gegen-Eins unschlagbar und spielt furchtlos. Mein Stil ähnelt seinem. Ihm zuzusehen, ist ein Ansporn für mich.»

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 7 Runden:

1. Von Ballmoos 4,3
2. Papadopoulos 4,2
3. Grgic 4,1
Hier gehts zu allen Lugano-Noten.

Der Schiedsrichter

Désirée Blanco.

Der Gegner

Die Winterthurer Defensive ist historisch schlecht. Hier erscheint das Winti-Inside.

8

Spieltag

Sa., Luzern – Sion, 18 Uhr
Sa., St. Gallen – Thun, 18 Uhr
Sa., GC – FCZ, 20.30 Uhr
So., Lausanne – YB, 14 Uhr
So., Servette – Basel, 16.30 Uhr
So., Winterthur – Lugano, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
2
Servette FC
Servette FC
33
0
40
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
4
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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