«Muss uns allen bewusst sein»
Maskenprobleme und eine Warnung von FCZ-Trainer Koller

Zittern um Lindrit Kamberi: Der Zürcher Innenverteidiger muss nach seinem Nasenbeinbruch eine neue Maske testen. Trainer Koller verlangt Punkte. Das ist das FCZ-Inside.
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Hat einen vierfachen Nasenbeinbruch erlitten: Lindrit Kamberi (l.) hofft auf eine passende Maske für das Lausanne-Spiel.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kamberi erleidet vierfachen Nasenbeinbruch im Spiel gegen Basel
  • FCZ-Trainer Koller: Kamberi erhält neue Maske, Einsatz gegen Lausanne unklar
  • Lausanne mit 5 Punkten, FCZ nur 3 nach 4 Spielen
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Florian RazReporter Fussball

Die News der Woche

Der Ellbogen von Jonas Harder hat ganze Arbeit geleistet. Ein vierfacher Nasenbeinbruch ist bei Lindrit Kamberi (26) nach dem Klassiker gegen Basel gerichtet worden. Trotzdem hat der Innenverteidiger die Partie noch zu Ende gespielt. Ob es allerdings für das Spiel gegen Lausanne reicht, ist noch offen.

«Er erhält eine neue Maske», erklärt FCZ-Trainer Marcel Koller (65) am Freitag, «die provisorische war nicht optimal.» Kamberi selber muss vor dem Spiel sagen, ob er sich bereit fühlt für einen Einsatz. Oder ob ihn der Gesichtsschutz zu sehr stört. Wobei es kaum vorstellbar scheint, dass der Verteidiger von sich aus Forfait gibt. «Stimmt», gibt Koller zu, «vielleicht muss ich ihm bei seiner Antwort zweimal in die Augen schauen».

Klar ist, dass ein Ausfall von Kamberi eine Schwächung für die Zürcher Verteidigung wäre.

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Die grosse Frage

Gelingt dem FCZ der Sprung vom Tabellenende ins Mittelfeld – oder klebt er in den niederen Tabellenregionen fest? Koller weiss, dass die Situation schnell ungemütlich werden kann. Er warnt seine Spieler: «Wir brauchen Punkte, das muss uns allen bewusst sein. Es reicht nicht, einfach nur mitzuspielen.»

Mit Blick auf die Vergangenheit vergleicht er die jetzige Situation ausgerechnet mit jener, die er 2003 beim 1. FC Köln angetroffen hat: «Dort war das Stadion auch voll, rundum herrschte Unruhe. Und wir konnten zu wenig herausholen.»

In Köln gilt Koller zwar als Entdecker von Stürmer und Publikumsliebling Lukas Podolski. Aber die Saison endete auch mit dem Abstieg aus der 1. Bundesliga. Ein Schicksal, dem der FCZ in dieser Saison unbedingt entgehen will. 

Gesagt ist gesagt

«Wenn wir den Ball haben, sind alle dazu aufgerufen, anzugreifen. Aber vielleicht haben wir noch nicht das nötige Selbstvertrauen, um das zu tun.» Trainer Marcel Koller über das Problem der Zürcher Angriffsbemühungen. Der FCZ gehört offensiv zu den ungefährlichsten Mannschaften der Liga. Nur ein Team schiesst noch seltener aufs gegnerische Tor – Lausanne, der Gegner vom Samstag.

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Die Blick-Prognose

Die Zürcher treffen auf ein Team, das zwar in vier Spielen erst einmal verloren hat. Trotzdem wirken die Lausanner unter ihrem neuen Trainer Luka Elsner (44) noch nicht eingespielt. Gelingt es dem FCZ, wenig Fehler in der eigenen Abwehr zu begehen, sind Punkte möglich. Allerdings braucht es dazu eine bessere Chancenauswertung als zuletzt gegen Basel.

«Du brauchst Ruhe», versucht Koller seinen Stürmern zu erklären: «Wenn du hektisch bist oder nervös, dann ballerst du einfach irgendwo hin.»

Mögliche Aufstellung

Lindner; Hodza, Kamberi, Hack, Walker; Schödler; Emmanuel, Krasniqi, Reichmuth, Spadanuda; Kény.

Wer fehlt?

Goalie Silas Huber ist noch nicht bereit für einen Einsatz. Ausserdem verletzt sind Melvin Hodza und Ersatzgoalie Yevgen Morozov.

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 4 Runden:

  1. Emmanuel 4,25
  2. Schödler 4,0
  3. Krasniqi 4,0

Hier gehts zur Übersicht aller FCZ-Noten. 

Der Schiedsrichter

Der erfahrene Lukas Fähndrich ist für das Spiel im Stade de la Tuilière angesetzt worden. Hüseyin Sanli unterstützt als VAR.

Der Gegner

So wirklich überzeugend ist es nicht, was die Lausanner bislang in dieser Saison gezeigt haben. Auf der anderen Seite haben die Waadtländer aber auch bereits fünf Punkte auf dem Konto, die Zürcher «nur» deren drei – hier gehts zum Lausanne-Inside.

5

Runde

Sa., Lausanne – FCZ, 18 Uhr
Sa., Servette – Luzern, 18 Uhr
Sa., YB – FCB, 20.30 Uhr
So., Sion – Lugano 14 Uhr
So., St. Gallen – Thun 16.30 Uhr
So., Vaduz – GC 16.30 Uhr

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
4
10
10
2
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
3
FC Basel
FC Basel
4
3
9
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
5
FC Sion
FC Sion
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
4
0
5
7
FC Luzern
FC Luzern
4
-4
4
8
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
FC Zürich
FC Zürich
4
-6
3
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
4
-5
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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