FCB-Prominenz in der Verantwortung
Degen holt Streller und Stocker ins Boot

Der FC Basel hat sich dazu entschieden, künftig mit einer Sportkommission zu arbeiten. Das Ende vom Sportchef Heiko Vogel ist damit offiziell. Und: Präsident David Degen zieht viel Prominenz mit in die Verantwortung.
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FCB-Präsident David Degen ist einer von sieben Mitgliedern der neu installierten Sportkommission.
Foto: Patrick Straub/freshfocus
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Sebastian WendelReporter Fussball

Was Blick ankündigte, ist jetzt offiziell: Heiko Vogel ist nicht mehr Sportchef, sondern «nur noch» Trainer des FC Basel. Sein Schicksal hängt nun allein an den Resultaten in den kommenden Wochen. 

Wie der Klub mitteilt, wird die sportliche Verantwortung – wie schon früher – auf mehrere Personen verteilt. Und zwar auf ganze sieben: Marco Streller, Valentin Stocker, Ruedi Zbinden, Martin Andermatt, Daniel Stucki, Andreas Rey und David Degen. Letzterer leitet die Gruppe. Heisst: Nachdem er sich, solange Heiko Vogel Sportchef war, in sportlichen Fragen zurückhielt, hat Degen nun wieder in Praxis und Theorie wieder die Fäden in der Hand. Gleichzeitig zieht er viele prominente Namen aus dem FCB-Kuchen in die Entscheidungsprozesse und übergibt ihnen Verantwortung für das sportliche Abschneiden. 

Fünf ehemalige Spieler (Degen, Streller, Stocker, Andermatt, Zbinden), zwei ehemalige Sportchefs (Streller, Zbinden), mit Ausnahme von Verwaltungsrat und Mitbesitzer Rey alle mit langjähriger Erfahrung im Profifussball: An Fachwissen sollte es der Kommission nicht mangeln.

Dass der Cheftrainer und der Chefscout nicht dazugehören, ist ungewöhnlich. Früher beim FCB und wie eigentlich üblich haben diese beiden Posten Stammplätze in einer Sportkommission. Der FCB begründet: «Die Kommission umfasst bewusst Personen, die nicht direkt im operativen Tagesgeschäft der 1. Mannschaft tätig sind. Dadurch soll sie in jeder Situation Kontinuität und Unabhängigkeit garantieren und die sportliche Entscheidungsfindung auf mehrere Schultern verteilen.»

Davon auszugehen ist, dass die Sportkommission ergänzt wird durch einen Sportkoordinator, der sich um die Alltagsaufgaben und Transferabwicklung kümmert.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
23
55
3
FC Lugano
FC Lugano
30
10
50
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
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