Mit Heliane, aber ohne Ancillo Canepa
So bereitet sich der FCZ im Allgäu vor

Im Allgäu beobachtet Heliane Canepa die Arbeit des neuen Trainers Franco Foda, derweil in Zürich Ancillo Canepa Transfers tätigt.
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Wie letzte Saison: Meister FCZ bereitet sich auf die neue Saison in Weiler im Allgäu vor.
Foto: Andy Mueller/freshfocus
Michael Wegmann

Hotel Tannenhof im Dörfchen Weiler im Allgäu. Am selben Ort, wo vor einem Jahr André Breitenreiter seinem Team für die überraschende Meistersaison den Feinschliff verpasst hat, ist nun Breitenreiters Nachfolger Franco Foda und sein Staff an der Arbeit. Die Chefin Heliane Canepa ist bei jeder Trainingseinheit dabei, ihr gefällt, was sie zu sehen bekommt. «Franco und sein Team arbeiten extrem akribisch und fokussiert. Und die Spieler ziehen alle voll mit.»

Okita und Selnaes kommen

Im Gegensatz zum letzten Jahr ist Ancillo Canepa nicht nach Deutschland mitgereist. Der FCZ-Präsident wird in Zürich gebraucht. Gilt es doch noch, den einen oder anderen Transfer einzutüten. Wie jener des schnellen Offensivspieler Jonathan Okita (25), der Nationalspieler der Demokratischen Republik Kongo ist am Donnerstag im Camp im Allgäu eingetroffen. Oder wie jener des norwegischen Mittelfeldspielers Ole Selnaes (27), der am Freitag unterschrieben hat.

Foda, der zum Trainingsauftakt krankheitshalber noch gefehlt hat, ist happy im Allgäu. «Die Spieler sind mit grossem Eifer und Leidenschaft dabei, sie sind sehr wissbegierig. Wir sind mit dem Ist-Zustand sehr zufrieden.»

Dass Stimmung und Teamgeist gut sind, verwundert nicht, feierte man doch vor gut einem Monat noch gemeinsam den Meistertitel auf dem Helvetiaplatz mit tausenden von Fans. Foda: «Klar geht nach so einem Erfolg alles etwas leichter. Aber ich habe den Spielern gesagt, dass der Fussball nicht in der Vergangenheit lebt, sondern in der Gegenwart. Die Erwartungshaltung hat sich verändert, deshalb müssen wir nun noch mehr tun.»

Foda: «Verlange eine gewisse Flexibilität»

Wer die letzten Testspiele – das 3:1 gegen Viktoria Köln und das 3:2 gegen Wil – gesehen hat, merkt, dass Foda an der «Breitenreiterschen» Dreier-Abwehr festhält. In Stein gemeisselt sei dies jedoch nicht, sagt Foda: «Ich verlange eine gewisse Flexibilität. Je nach Gegner müssen wir auch fähig sein, unser System zu ändern…»

Am Samstag reist der Meister bereits wieder nach Zürich. Da wird Foda seinen Spielern dann erstmals drei Tage frei geben. «Die letzten Tage waren intensiv genug», sagt er. Die nächsten Tests stehen am 2. Juli auf dem Programm. Am 16. Juli gilt’s dann schon ernst: Der FCZ muss zum Auftakt der Meisterschaft gleich bei YB ran.

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