Mit Burch kam die Wend
Der FC Luzern ist das Team der Stunde

Die Abstiegssorgen sind weg. Und im Cupfinal winkt der 1. Titel seit 29 Jahren. Der FC Luzern schwebt auf Wolke sieben. Mittendrin: der 20-jährige Alpnacher Marco Burch.
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Mit dem FCL auf Höhenflug: Marco Burch.
Foto: FRESHFOCUS

Keine 20 Tage ist es her. Der FC Luzern empfängt Lausanne zum schicksalhaften Heimspiel. Die Abstiegsangst bei den Innerschweizern ist spürbar, der Druck enorm. Dem FCL gelingt mit dem 1:0-Sieg der Befreiungsschlag.

Es kommt zum «Ketchup-Effekt». Erst kommt nichts, dann alles miteinander. Mit zwei weiteren Siegen in der Meisterschaft und mit der Qualifikation für den Cupfinal surft das Team von Fabio Celestini seither auf einer Erfolgswelle.

Alves verdrängt

Mittendrin steht der 20-jährige Alpnacher Marco Burch. Das Innerschweizer Eigengewächs hat den Brasilianer Lucas Alves aus der Startformation verdrängt. Die flatterhafte Abwehr der Luzerner ist plötzlich stabil geworden.

Und die Bilanz von Burch ist herausragend: Nach dem Unentschieden in St. Gallen folgten vier Siege. Die einstige Schiessbude der Liga hat in diesen fünf Partien nur noch drei Gegentore kassiert.

Statt nach hinten blickt man plötzlich nach vorne. Mit einem Sieg gegen Servette wäre man wieder mittendrin im Kampf um die Europacup-Plätze. «Es läuft perfekt. Aber der Aufschwung hat sicher nicht nur mit mir zu tun», sagt Burch bescheiden.

Passt in die Strategie

Nach seiner Meniskusoperation im letzten Jahr hat sich der kampfstarke Obwaldner im Team festgebissen. Er spürt das Vertrauen von Celestini und er verkörpert perfekt das, was beim FCL zur Strategie gehört: Innerschweizer Talente zu integrieren.

«Es wäre halt schön, wenn meine Familie und meine Kollegen im Stadion dabei sein könnten», sagt Burch. Erst einmal hat er in seiner jungen Profikarriere in der Swissporarena vor Publikum gespielt. Immerhin hat er noch Zeit. Macht er so weiter, dann wird er noch einige Fussballfeste vor vollem Haus erleben. (fbi)


Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
28
33
65
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
28
20
51
3
FC Lugano
FC Lugano
28
12
49
4
FC Basel
FC Basel
28
7
46
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
28
4
42
6
FC Sion
FC Sion
28
8
41
7
FC Luzern
FC Luzern
28
1
33
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
28
-3
33
9
FC Zürich
FC Zürich
28
-15
31
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
28
-13
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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