Enttäuschendes Startelf-Debüt
Balotelli soll wieder Joker spielen

Der FC Sion hat ein Balo-Problem. Wie das behoben werden kann? Der Italiener soll wieder Joker sein, meint Blick-Fussballreporter Alain Kunz.
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Derzeit nur ein Schatten seiner selbst: Mario Balotelli im Sion-Trikot.
Foto: keystone-sda.ch

Mario Balotelli hat seine ersten siebzig Minuten als Startelf-Spieler in Sion hinter sich. Das Resultat ist ernüchternd, trotz eines von ihm verwandelten Penaltys: Sion liefert die schwächste Saisonleistung ab und ermöglicht Aufsteiger Winterthur, den man schon als Super-League-untauglich abstempelte, den ersten Dreier.

Da drängt sich die Frage auf: Besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Schlappe und Balos Präsenz? Die Antwort ist: ja! Sion spielte de facto defensiv mit einem Mann weniger. So entstanden die Lücken, die zu den Winti-Toren führten. Lücken, die Sion in dieser Saison zuvor kaum je geboten hatte. Balotellis Hereinnahme hat die fragile Balance innerhalb des Teams, die Trainer Paolo Tramezzani in mühsamer Kleinarbeit gefunden hatte, umgehend aus dem Gleichgewicht gebracht.

Denn die Lust des Italieners auf viel Laufarbeit ist übersichtlich. Sie hätte durch ein Spezialtraining in der Nati-Pause gesteigert werden sollen, so sagte es auch Präsident Christian Constantin. Doch das Resultat hat man gegen Winti nicht gesehen.

Es gibt also ein Balo-Problem. Das wie behoben werden kann? Nun, eigentlich ist es einfach: Balo raus, will Sion nicht wieder zu zehnt spielen. Sofern es die Umstände (Balos' Starstatus und CCs Einflussnahme) ermöglichen. Doch das darf füglich bezweifelt werden. Und so wird sich Sion rasant schnell Winti und dem FCZ annähern statt YB und Servette.

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Mario Balotelli wechselt zum FC Sion.
Foto: AFP
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Super League 26/27
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FC Lugano
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FC Luzern
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FC Sion
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FC St. Gallen
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FC Thun
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FC Vaduz
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FC Zürich
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Grasshopper Club Zürich
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