Darum gehts
- Junior Ligue könnte FC Zürich verlassen, befindet sich in Transfergesprächen
- FCZ-Trainer betont Konsequenzen bei störendem Verhalten für Teamharmonie
- Ligues Transferwert liegt zwischen drei und fünf Millionen Franken
Die Zeit von Junior Ligue (20) beim FC Zürich neigt sich dem Ende zu. Der Verteidiger befindet sich in Gesprächen für einen Wechsel. Er dürfte den Klub noch in dieser Transferperiode verlassen. Das 1:1 bei Servette am Sonntag verpasste Ligue, weil er für Transferverhandlungen freigestellt worden war.
Ligue war zuletzt vom Training mit der Mannschaft ausgeschlossen worden, weil die Verantwortlichen mit seinem Verhalten nicht einverstanden waren. FCZ-Trainer Dennis Hediger sagte im Blick-Interview in diesem Zusammenhang: «Carlo Ancelotti sagt, Regeln seien wie ein Ballon. Elastisch, bis er platzt. Solange die Mannschaft einen solchen Spieler versteht, wird sie ihn stützen. Sobald wir das Gefühl haben, jemand stört die Gruppe, gibt es entweder einen Transfer oder er trainiert separat.»
Im April war Ligue intern gesperrt
Es ist nicht das erste Mal, dass Ligue von internen Disziplinarmassnahmen getroffen worden ist. Im April verpasste er mehrere Spiele, nachdem es in der Kabine zu einer Auseinandersetzung mit dem damaligen Sportchef Milos Malenovic (40) gekommen war. Kurz zuvor hatte Ligue seinen Berater gewechselt: weg von der einstigen Malenovic-Agentur, hin zu einem neuen Agenten. Malenovic sagte zur Massnahme: «Keiner ist grösser als das Team. Manchmal müssen wir Massnahmen ergreifen, damit die Spieler begreifen, was es für eine grosse Karriere braucht.»
Diese Karriere dürfte Ligue nun bei einem anderen Verein vorantreiben. Das FCZ-Eigengewächs hat erst im März 2025 seinen Vertrag mit den Zürchern bis Sommer 2030 verlängert. Das dürfte seine Ablösesumme in die Höhe treiben.
Der einstige Stürmer regt seit seiner Umschulung zum Linksverteidiger wegen seiner Schnelligkeit die Fantasien an. Sein Transferwert wird derzeit auf zwischen drei und fünf Millionen Franken geschätzt. Wenn denn ein Verein davon überzeugt ist, dass Ligue bei ihm weniger Probleme damit hat, pünktlich zum Training zu erscheinen als in Zürich.
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