Der Entscheid des FC Luzern und von Mario Frick, sich im Sommer zu trennen, ist konsequent und richtig. Nach viereinhalb Jahren – eine Ewigkeit im heutigen Fussball – meist erfolgreicher Zusammenarbeit ist der Moment gekommen, neue Impulse zu setzen.
Bemerkenswert ist dabei weniger die Trennung an sich, sondern wie sie zustande kam. Im Winter haben sich Klub und Trainer in der ersten wirklich schwierigen Phase unter Frick gegenseitig den Rücken gestärkt, sind gemeinsam durch die Krise gegangen – und haben nun dennoch den Mut, einen klaren Schnitt zu machen. Das zeugt von Professionalität und gegenseitigem Respekt. Es ist kein Bruch, sondern ein sauberer, wohlüberlegter Entscheid.
Für Luzern eröffnet sich damit eine Chance. Der Nachfolger darf nicht einfach eine Kopie von Frick sein. Gesucht ist ein Trainer, der die gelebte Philosophie weiterträgt, sie aber mit neuen Ideen ergänzt. Genau hier liegen die Herausforderung und die Möglichkeit für den nächsten Entwicklungsschritt.
Deshalb erscheint auch ein interner Kandidat wie Michel Renggli als logische Lösung. Wer die Strukturen, die Nachwuchsarbeit und die Identität des Klubs kennt, bringt die besten Voraussetzungen mit, um Kontinuität und Erneuerung zu verbinden. Der Zeitpunkt für diesen Wandel ist jetzt – und er wurde klug gewählt.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 31 | 37 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 31 | 23 | 56 | |
3 | FC Basel | 31 | 8 | 52 | |
4 | FC Lugano | 31 | 10 | 51 | |
5 | FC Sion | 31 | 9 | 46 | |
6 | BSC Young Boys | 31 | 5 | 46 | |
7 | FC Luzern | 31 | 6 | 39 | |
8 | Servette FC | 31 | -3 | 36 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 31 | -8 | 36 | |
10 | FC Zürich | 31 | -16 | 34 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 31 | -23 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 31 | -48 | 19 |
