Mario Frick geht Ende Saison
Der Trainerwechsel in Luzern ist konsequent und richtig

Nun ist klar: Der FC Luzern und Mario Frick gehen ab Ende der Saison getrennte Wege. Die Zusammenarbeit war bemerkenswert – und genau so endet sie auch, findet Blick-Fussballreporter Carlo Emanuele Frezza.
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Mario Frick kann den FCL erhobenen Hauptes verlassen.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Der Entscheid des FC Luzern und von Mario Frick, sich im Sommer zu trennen, ist konsequent und richtig. Nach viereinhalb Jahren – eine Ewigkeit im heutigen Fussball – meist erfolgreicher Zusammenarbeit ist der Moment gekommen, neue Impulse zu setzen.

Bemerkenswert ist dabei weniger die Trennung an sich, sondern wie sie zustande kam. Im Winter haben sich Klub und Trainer in der ersten wirklich schwierigen Phase unter Frick gegenseitig den Rücken gestärkt, sind gemeinsam durch die Krise gegangen – und haben nun dennoch den Mut, einen klaren Schnitt zu machen. Das zeugt von Professionalität und gegenseitigem Respekt. Es ist kein Bruch, sondern ein sauberer, wohlüberlegter Entscheid.

Für Luzern eröffnet sich damit eine Chance. Der Nachfolger darf nicht einfach eine Kopie von Frick sein. Gesucht ist ein Trainer, der die gelebte Philosophie weiterträgt, sie aber mit neuen Ideen ergänzt. Genau hier liegen die Herausforderung und die Möglichkeit für den nächsten Entwicklungsschritt.

Deshalb erscheint auch ein interner Kandidat wie Michel Renggli als logische Lösung. Wer die Strukturen, die Nachwuchsarbeit und die Identität des Klubs kennt, bringt die besten Voraussetzungen mit, um Kontinuität und Erneuerung zu verbinden. Der Zeitpunkt für diesen Wandel ist jetzt – und er wurde klug gewählt.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
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